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Die grünen Hügelkuppen der Schwäbischen Alb, dunkle Buchenwälder, leuchtend weiße Felsspitzen. Die Schönheiten der Natur sind sicher ein Grund, den Landkreis Reutlingen zu durchstreifen. Doch auch unter der Erde locken viele Ausflugsziele.
Denn im Landkreis Reutlingen findet sich eine außergewöhnlich große Zahl von Höhlen. Weithin bekannt ist da die Bärenhöhle bei Sonnenbühl-Erpfingen, deren Tropfsteine phantastische Märchenwelten formen. Ebenso wie die Nebelhöhle bei Genkingen.
Die grünen Hügelkuppen der Schwäbischen Alb, dunkle Buchenwälder, leuchtend weiße Felsspitzen. Die Schönheiten der Natur sind sicher ein Grund, den Landkreis Reutlingen zu durchstreifen. Doch auch unter der Erde locken viele Ausflugsziele.
Eine ganz andere Welt betritt man dagegen in der Olga-Höhle von Honau. Dort muss man sich durch enge Gänge zwängen, deren Wände aus porösem Tuffstein bestehen. Darin sind oft noch versteinerte Pflanzen- und Baumstücke zu entdecken.
Ob kleine Höhlen wie die Glashöhle im Glastal bei Hayingen, oder Kilometer lange wie die berühmte Falkensteiner Höhle bei Bad Urach locken Touristen und Wanderer an. Nicht zu vergessen die einzige mit dem Boot befahrbare Wasserhöhle an der Wimsener Mühle bei Zwiefalten.

Doch auch am Tageslicht gibt es viele Streifzüge durch traumhafte Landschaften. Zwei ganze Dosen voll solcher Wanderungen hat der Schwäbische Albverein jetzt ausgearbeitet. "Expedition Schwäbische Alb" nennen sich diese jeweils mit einem halben Dutzend Wandertouren gefüllten Expeditionsblechdosen. Sie führen den Besucher am Nord- und am Südrand der Alb über die Hauptwanderwege, durch das Große Lautertal oder den Albrand hinunter nach Pfullingen und Reutlingen.
Dort findet sich auch das wirtschaftliche Herz des Landkreises. In der Stadt Reutlingen und den Nachbarorten wohnt mehr als die Hälfte der rund 250.000 Kreisbewohner. Obwohl die Textil- und Metallindustrie in den vergangenen Jahrzehnten schwere Einbrüche verkraften musste, ist die Gegend mit den Nachbarstädten Pfullingen und Metzingen immer noch wirtschaftlich erfolgreich. Münsingen auf der Alb glänzt sogar mit einer der niedrigsten Arbeitslosenquoten Deutschlands.
Fast schon am Rande Stuttgarts liegt der Norden des Kreises mit Orten wie Walddorfhäslach und Pliezhausen. Dort siedeln sich zunehmend Pendler an, die in der Region Stuttgart arbeiten. Mit nur 20 Minuten Fahrzeit zum Flughafen haben diese Gemeinden einen nahen Anschluss an die große weite Welt. Dazu tragen auch die gelbschwarzen Busse der Expresso-Linie bei. Sie verbinden die Städte Reutlingen und Pfullingen sowie die Gemeinden im Norden des Kreises mit der Landeshauptstadt.
Letzte Änderung am: 14.07.2005, 17.37 Uhr