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Der Rammert mit seinen über 3200 ha zusammenhängender Waldfläche, liegt zwischen Rottenburg, Tübingen, Mössingen und Hirrlingen. Er wird auch der kleine Bruder des Schönbuchs genannt, denn geologisch sind sie miteinander Verwand und bilden den Keuper.
Vom Wanderparkplatz Bühler Tal führt der Weg durch Obstbaumwiesen hinein in das Waldgebiet des Rammert. Überquert man den „Bühler Talbach“, biegt der Weg links ab ins „Saustallsträssle“. Um die 200 Höhenmeter zieht sich der Weg von da hoch auf die Platte des Rammerts. An der Oberamtstafel – sie trennt die Gemarkungen Rottenburg und Tübingen - geht es weiter Richtung Kressbach, einem alten Rittergut. Schließlich folgt man dem Weg in südliche Richtung nach Dußlingen. Entlang des Dußlinger Geschichtspfades lässt sich die Geschichte des Dorfes am Fuße des Rammerts von der Kirche bis zur Pulvermühle erkunden.
Als Königin Anna ist sie in die Geschichte eingegangen: Gräfin Gertrud Anna von Hohenberg. Sie gilt als die Stammmutter der Habsburger. Auf der Rotenburg, der heutigen Weiler Burg hat ihre Familie gelebt. Der im 19. Jahrhundert erbaute Turm der heutigen Weiler Burg hat mit der alten Burganlage nichts mehr zu tun, ist aber ein herrlicher Aussichtsturm und Ausgangspunkt der Wanderung. (Wanderparkplatz Weiler Burg).

Unterhalb der Burg liegt Weiler. Von dort führt der Weg Richtung Westen ins „Katzenbachtal“. (Überqueren der Hauptstrasse). Ein kurzer Abstieg auf einer asphaltierten Strasse führt hinunter ins Tal. Eingebettet in Muschelkalkfelsen fließt der Katzenbach Richtung Bad Niedernau. Folgt man dem Bachlauf, erreicht man schließlich den ehemaligen Kurort. Durstige Wanderer können sich am Ausgang des Katzenbachtals an der Apolloquelle, bekannt auch als Römerquelle, erfrischen. (Tipp: Hinter dem Quellhaus führt rechts ein Weg in die wild – romantische Wolfsschlucht.

Letzte Änderung am: 26.10.2006, 10.35 Uhr