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Legendär ist sein Ritt auf einer Kanonenkugel, nicht weniger bekannt seine Aussage, er habe sich am eigenen Schopf aus dem Sumpf gezogen: Baron Münchhausen. Derzeit wird die Geschichte neu verfilmt, unter anderem in Ludwigsburg.
Es ist die perfekte Filmkulisse: das Residenzschloss in Ludwigsburg. So perfekt, dass dort insgesamt drei Wochen gedreht wird - länger als ursprünglich geplant! Übrigens: Das Schloss darf aus bauphysikalischen Gründen nicht geheizt werden. Bitter für die Filmcrew, gut für den Film. Schließlich werden in Ludwigsburg Szenen gedreht, die den Hof der Zarin Katharina in St. Petersburg zeigen. Und da passt die russische Kälte.
Hieronymus Carl Friedrich von Münchhausen (Jan Josef Liefers) hat schon bessere Zeiten gesehen. Mittellos und abgerissen muss der legendäre Lügenbaron in einem Landgasthof seine Abenteuergeschichten zum Besten geben. Dort begegnet ihm das elfjährige Zirkuskind Frieda (gespielt von Isabelle und Helen Ottmann), die behauptet sein Kind zu sein. Zusammen und begleitet von der schönen Adeligen Constanze von Hellberg (Jessica Schwarz) reisen sie zum Hof der Zarin Katharina (Katja Riemann). Eine Reise, die von einem Abenteuer ins nächste führt.
An Weihnachten im Ersten
Der Dreiteiler, der an Weihnachten im ARD-Fernsehen gezeigt werden soll, wird unter anderem im Schloss Ludwigsburg gedreht. Drei Wochen lang - und damit viel länger als ursprünglich geplant. Der Grund: das Schloss besticht als Top-Filmkulisse.
Letzte Änderung am: 08.02.2012, 15.00 Uhr