Das Zechen und Zehren bei möglichst vielen Anlässen war eine schwache Seite der Karlsruher. Das stellte jedenfalls einmal ein Chronist der Karlsruher Stadtgeschichte bereits 1887 fest. Tatsächlich gab es eine Zeit, in der in jedem dritten Haus eine Gastwirtschaft war. Das war jedoch nicht unbedingt ein Zeichen für Wohlstand und ungehemmte Feierlaune. Was es mit der Karlsruher Kneipenkultur auf sich hat? Beate Blasius hat sich mit einer Historikerin getroffen - natürlich in einem Gasthaus.