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Bad Schönborn-Mingolsheim
Schon im 7. Jahrhundert gab es am Ostrand des Oberrheingrabens eine kleine Siedlung, aus der später Mingolsheim wuchs. Vom Glöckelsberg aus führt eine steile Gasse hinab zum „Freibach“ und eine Brücke bringt Besucher an die Stelle, an der Mingolsheim wahrscheinlich gegründet wurde.
Weiter nördlich stieß man in den 1980er Jahren auf ein ausgedehntes Gräberfeld: Mehr als 60 Menschen waren dort bestattet worden; vermutlich die ersten Mingolsheimer. Die Toten wurden mit Waffen und Schmuck beerdigt; ein Zeichen, dass sie Heiden waren. Im 19. Jahrhundert wurden die Weichen für den späteren Kurort Bad Mingolsheim gelegt. 1825 war man bei der Suche nach Trinkwasser bei der ersten Bohrung in 30 Meter Tiefe auf eine Schwefelquelle gestoßen. 1835 bis 1846 gab es die erste Kuranstalt. Seit dem 20. Jahrhundert haben sich die „Schwefelbäder“ fest etabliert. Die Kurorte Bad Mingolsheim und Bad Langenbrücken schlossen sich 1971 zur Gemeinde Bad Schönborn zusammen. In dieser Dorfidylle mit Heilbadatmosphäre können Kurgäste die Seele richtig baumeln lassen.
Einen Ortsrundgang zum Nachlesen und Ausdrucken finden Sie in der rechten Spalte unter "Mehr im SWR".
Friedrichstraße
67
76669
Bad Schönborn
Letzte Änderung am: 26.07.2010, 11.39 Uhr