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Alle Achtung!

Badener, die was bewegen

Badener, die etwas bewegen - davon gibt es so viele. Wir stellen Ihnen Menschen vor, die anderen Freude ins Leben bringen, die so etwas sind wie menschliche Sonnenstrahlen. Hier sind die Baden Radio "Menschen in Baden":


Prof. Peter Eyerer

Dieser Badener ist eigentlich ein Bayer. Er wurde vor 70 Jahren in München geboren hat aber mehr als zwei Drittel seines Lebens in Baden-Württemberg zugebracht. Prof. Peter Eyerer war viele Jahre Chef des Fraunhofer-Institutes für chemische Technologie ICT in Pfinztal-Berghausen. Als Wissenschaftsmanager in ganz Europa sehr gut vernetzt kümmert er sich heute vor allem um die Jugend. Frontal-Unterricht, einer spricht der Rest träumt vor sich hin, das mag er nicht. Deshalb hat er TheoPrax erfunden, die Verbindung von Theorie und Praxis. Jürgen Essig stellt Ihnen Peter Eyerer vor.


Alice Haidinger-Ehrenvorsitzende der Eheberatungsstelle Karlsruhe

Die Ehe-, Familien- und Partnerschaftsberatung Karlsruhe berät im Jahr etwa 2.000 Frauen und Männer. Ein Zeichen dafür, wie wichtig diese Einrichtung ist. Seit 60 Jahren gibt es sie, und zu verdanken ist das der Familienanwältin Dr. Alice Haidinger. Sie hat sich Anfang der 50er Jahre dafür stark gemacht. Anlässlich des 60-jähr. Bestehens wurde sie zur Ehrenvorsitzenden ernannt. Irene Merkel hat sich mit der 90-jährigen Juristin unterhalten.


Kinderhospizdienst Wiesenhof

Es ist wohl das Schlimmste, was Eltern passieren kann: ihr Kind wird schwer oder gar unheilbar krank. Solche Kinder und ihre Angehörigen werden unter anderem vom Kinder- Hospizdienst Karlsruhe beraten und betreut. Oft ist die ganze Familie einer großen Belastungsprobe ausgesetzt. Seit etwa einem Jahr versucht eine Gruppe von Jugendlichen im Islandpferdegestüt "Wiesenhof" zumindest für ein paar Stunden kranken Kindern und ihren Angehörigen etwas Freude zu schenken. Gemeinsam mit Pferden unternehmen sie Ausflüge in die Natur und vieles mehr. Beate Blasius über die Jugendlichen und ihr Engagement für den Kinderhospizdienst.


Mit dem Volvo nach Gambia - Afrika-Rallye für den guten Zweck

Wer eine gute Tat vollbringen möchte, zückt in der Regel entweder die Scheckkarte oder er opfert sich auf. Es geht aber auch anders. Man kann zum Beispiel aus der Hilfslieferung für Afrika auch so etwas wie ein Abenteuer machen, indem man selbst ins Auto steigt und die Hilfsgüter direkt bei den Menschen vor Ort abgibt. Baden Radio Reporterin Susanne Lohse hat in Rheinsheim Randi Michels und Thomas Reiff getroffen, die für einen guten Zweck auf vier Rädern zusammen nach Gambia gereist sind.

Mehr zu der Afrika-Rallye finden Sie auch im Internet unter www.gambia-afrika-hilfe.de



Gerhard Bender - Förderschullehrer aus Liebe zu Kindern

Es gibt Menschen, die tun das, was sie tun mit ihrer ganzen Person. Man könnte sagen, sie "leben" ihren Beruf. Gerhard Bender ist so ein Mensch. Der Leiter der Förderschule in Bad Schönborn fördert mit seinen Ideen junge Menschen und hat ganz nebenbei eine Schule aufgebaut, die schon mehrfach für ihre Projekte ausgezeichnet wurde. In unserer Reihe "Menschen in Baden, die etwas bewegen" stellt Ihnen Susanne Lohse einen Schulleiter aus Leib und Seele vor.


Reinhard Behm - Apotheker ohne Grenzen

Etwas Gutes tun, auch wenn das Berufsleben zu Ende ist, das wollte Dr. Reinhard Behm aus Walzbachtal. Der promovierte Chemiker arbeitete viele Jahre für ein pharmazeutisches Unternehmen in der Region. Als er frühzeitig pensioniert wurde, fühlte er sich noch zu jung, um die Hände in den Schoß zu legen. Seitdem arbeitet er ehrenamtlich für die Hilfsorganisation Apotheker ohne Grenzen. Beate Blasius hat Reinhard Behm getroffen.


Kinderhaus in Brasilien

Brigitte und Rudolf Winkelhorst leben in Hilpertsau bei Gernsbach. Seit vielen Jahren unterstützen sie ein Kinderhaus im brasilianischen Recife. Sie suchen in Deutschland Paten für die Kinder, die in der Einrichtung in Brasilien lernen, ihr Leben zu meistern. Mit jährlichen rund 23.000 Euro an Spendengeldern leistet das Paar aus Hilpertsau somit einen wesentlichen Beitrag zum Erhalt des Kinderhauses. Patrick Neumann berichtet.


Nachhilfe für Migrantenkinder

Integration für ausländische Mitbürger! Wie oft wird diese Forderung gestellt - und wie oft bleibt es beim Wunschdenken! Dass das nicht so sein muss, das beweisen 26 Freiwillige, die an der Hebelschule Gaggenau Nachhilfeunterricht geben, Nachhilfe für Kinder mit Migrationshintergrund. Brigitte Schönfuß hat den Grundstein dafür gelegt, und das Ergebnis ist mehr als nur zufrieden stellend. Irene Merkel hat sich davon überzeugt.


Jugendliche kämpfen für ihr Paradies

Sieglinde Hüttig aus Loffenau ist nicht nur eine engagierte Reitlehrerin, in den vergangenen Jahren hat sie sich immer wieder dafür eingesetzt, gesunde Fohlen vor dem Schlachter zu retten. Das ging allerdings nur, weil sie Einnahmen aus ihrem Reitbetrieb hat. Als um Weihnachten ihre Reithalle unter der Last des Neuschnees zusammenstürzte, brach damit auch ein Teil ihrer Existenz zusammen. Um den Betrieb am Leben zu halten, haben sich nun zehn Jugendliche zusammen getan und eine Spendenaktion ins Leben gerufen. Zur Rettung der Halle und damit auch zur Rettung weiterer Schlachtfohlen. Beate Blasius hat die engagierten Mädchen in Loffenau besucht.


Kristoffer Mauch, Besuchsdienst im Altenheim

Jung, männlich und voll berufstätig, das sind genau die Kriterien, die sich mit einer engagierten ehrenamtlichen Tätigkeit normalerweise nicht vereinbaren lassen. Denn in erster Linie suchen Menschen nach einer sinnvollen Beschäftigung, wenn sie gerade aus dem aktiven Berufsleben ausscheiden. So gesehen ist Kristoffer Mauch für das Diakonische Werk eine Ausnahme. Seit letztem Herbst gehört er zum Besuchsdienst im Altenpflegeheim Berckholtz Stiftung. Beate Blasius hat sich mit ihm getroffen.


Maria Trautz und Christel Rieke

Maria Trautz und Christel Rieke - diese beiden Namen stehen in Pforzheim für eine Institution, die sich keiner mehr wegdenken möchte: die jährliche Vesperkirche. Vor elf Jahren haben die zwei Frauen die Armenspeisung nach Stuttgarter Vorbild ins Leben gerufen. Seither gibt es immer zum Jahresanfang vier Wochen lang für einen Euro ein warmes Mittagessen sowie ein Vesper. Über elf Jahre hinweg haben sich Maria Trautz und Christel Rieke unermüdlich für die gute Sache engagiert. Die Zahl der Besucher stieg in dieser Zeit von 50 auf mehr als 500 am Tag. Die diesjährige Vesperkirche geht am Sonntag zuende - dann werden die beiden Seelen der Vesperkirche die Verantwortung in jüngere Hände geben. Peter Lauber stellt sie vor, die zwei Badnerinnen, die wahrhaft viel bewegt haben.


Insulin zum Leben

Wenn man zuckerkrank ist, braucht man meist sein ganzes Leben lang medizinische Betreuung und lückenlose Versorgung mit Insulin. In Deutschland funktioniert dies gut, in den armen Ländern der Welt aber meist nicht. Und genau an diesem Punkt setzt Heidrun Schmidt-Schmiedebach aus Rastatt an. Im Rahmen des Hilfsprojekts „Insulin zum Leben“ versorgt sie Diabetes-Patienten in Afrika und Südamerika mit deutschen Insulin-Spenden. Und das ehrenamtlich seit mehr als zwanzig Jahren. Patrick Neumann berichtet.


Krankenpfleger ohne Grenzen

Für Jochen Ganter gibt es keine Grenzen zumindest nicht bei seiner Arbeit. Der Krankenpfleger aus Karlsruhe engagiert sich bei der internationalen Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen. Mit 28 war er zum ersten Mal in einem Krisengebiet, inzwischen hat er sechs Einsätze hinter sich unter anderem in Uganda, Sri Lanka und jetzt zuletzt in Haiti. Für seine Arbeit setzt er sich mit voller Leidenschaft ein und nimmt dafür unbezahlten Urlaub auch wenn die Einsätze alles andere als einfach sind. Rebecca Müller stellt den ehrenamtlichen Helfer vor.


Frauenhaus in Baden-Baden/Rastatt

Das Frauen- und Kinderschutzhaus Baden-Baden/Rastatt gibt es seit etwa 16 Jahren. Bis zu 20 Frauen und Kinder, die in familiäre Not geraten sind, finden dort zeitgleich Platz und können sich helfen lassen. Möglich wird dies vor allem auch durch ehrenamtliche Mitarbeiter, wie beispielsweise Ulrike van Deyk und Angela Himmerich, die mit einem selbst gegründeten Förderverein die Arbeit des Frauenhauses unterstützen. Patrick Neumann berichtet.


Schulleiter mit Leidenschaft fürs Theater

Wer heute eine Schule leitet, muss vieles beachten: die Bildungspläne des Kultusministeriums, die Ziele der Eltern, die Belastbarkeit der Lehrer und natürlich die Bedürfnisse der Schüler. Das kann man rein bürokratisch sagen wir mal „managen“, man kann diese Aufgabe allerdings auch mit Leidenschaft angehen wie der Rektor der Michael-Ende-Schule in Bad Schönborn. Ein Mann, der seine Leidenschaft fürs Theater in die Schule trägt, und genau damit viel bewegt. Susanne Lohse stellt ihn vor.


Offene Türen für Einsame

Weihnachten ist das traditionelle Familienfest. Wo immer die Familienmitglieder unterm Jahr leben und arbeiten, an Hl. Abend finden die meisten zusammen. Es gibt in unserer Gesellschaft aber auch sehr einsame Menschen, die an Weihnachten alleine zu Hause sitzen und froh sind, wenn das Fest wieder vorbei ist. Das ist in Rastatt nicht anders als anderswo. Aber in Rastatt gibt es eine Initiative, die Alleinstehende an Hl. Abend einlädt und bewirtet. Sponsoren bezahlen das Essen, Ehrenamtliche stehen für den Fahrdienst zur Verfügung und das Ehepaar Ingrid und Michael Hauns öffnen ihr Lokal und sorgen dafür, dass die Gäste einen angenehmen Abend in heimeliger Atmosphäre genießen können. Irene Merkel stellt die Wirtsleute vor.


Utz Wagner von der Zahnarzthilfe Brasilien

Er gehört einem Berufsstand an, der von vielen nicht sonderlich geliebt wird. Dr. Utz Wagner ist Zahnarzt. Er hat eine Praxis in Durlach und behandelt dort übers Jahr seine Patienten, wie jeder andere Zahnarzt auch. Wenn Dr. Utz Wagner in Urlaub fährt, dann hört er allerdings nicht auf zu arbeiten. Vor 20 Jahren hat er zusammen mit anderen badischen Zahnärzten die Aktionsgemeinschaft Zahnarzthilfe Brasilien e.V. gegründet. In ihrem Urlaub behandeln die Mitglieder dieses Vereins die arme Landbevölkerung in Brasilien. Jürgen Essig hat Utz Wagner für Baden Radio getroffen.


Karlsruher im Einsatz für Tier und Natur

Beim Trennen von Müll, beim Einkauf mit der Jutetasche, beim Bremsen während der Krötenwanderung, immer wieder tun wir’s. Unser Alltag ist mittlerweile gespickt mit Handlungen für den Natur- und Umweltschutz. Das war nicht immer so, und wird in Krisenzeiten ja auch schnell wieder vernachlässigt. Nicht so bei einem Mann aus Karlsruhe, der Umweltprojekte bereits förderte, als sie noch nicht zum guten Ton gehörten. Susanne Lohse stellt Ihnen eine bemerkenswert weitsichtigen Fürsprecher von Natur und Tieren vor.


Kinderarzt operiert unentgeltlich

Wir haben an dieser Stelle schon über einige Ärzte berichtet, die in Afrika oder anderswo auf der Welt Menschen honorarfrei behandeln. Humanitäres Engagement kann sich aber auch anders zeigen. Das Gegenkonzept zum Operieren in einem Entwicklungsland praktiziert der Direktor der Karlsruher Kinderklinik am Städtischen Klinikum. Einmal im Jahr operiert er - ohne Rechnung - ein Kind, dem in seiner Heimat nicht geholfen werden kann. Die Kosten übernimmt das Städtische Klinikum. Susanne Lohse stellt den engagierten Kinderarzt vor.


Lesepatin Waltraud Meyer

Etwas Sinnvolles in der frei gewordenen Zeit tun, das war die Idee von Waltraud Meyer aus Mühlacker, als sie nach vielen Jahren im Beruf in Rente ging. Da kam ihr ein Bericht in der Lokalzeitung über Lesepaten gerade recht. Seit dem Frühjahr geht sie nun einmal pro Woche in die Heidenwäldle-Grundschule in Mühlacker. Dort hilft sie Kindern, die im Unterricht etwas hinterher hinken, beim Lesen. Beate Blasius hat Waltraud Meyer bei ihrer Arbeit über die Schulter geschaut.


Bäckerei für Indien

Menschen helfen, aber sie nicht bevormunden, das war das Ziel, als bereits im Jahr 1956 das Projekt Mitraniketan in Südindien ins Leben gerufen wurde. Der Name bedeutet „Stätte der Freude“ und auch heute noch bietet das Projekt Hilfe zur Selbsthilfe. Seit April 2006 ist das Projekt um eine Errungenschaft reicher: engagierte Bürger aus Waldbronn haben dort eine Containerbäckerei errichtet. Und die floriert dort sehr erfolgreich. Beate Blasius über die Indische Bäckerei Made in Waldbronn.


Elke Jordan von Blut e.V.

Die Diagnose ist niederschmetternd! Sie haben Leukämie! So erging es erst vor kurzem dem Weingartener Unternehmer Norbert Gablenz. Er erkrankte an akuter lymphatischer Leukämie. Jetzt sucht der Verein Blut e.V. für ihn einen genetischen Zwilling, der ihm eine Stammzellentransplantation ermöglicht, für Norbert Gablenz die einzige Überlebenschance. Jürgen Essig stellt Ihnen Elke Jordan, die 1. Vorsitzende des Vereins Blut e.V. vor.


Die Vogelmama gehört zum Schwarm

Tierliebe kann ja manchmal ganz schön weit gehen. Da schläft der Reiter im Stall bei seinem kranken Pferd, der Hund darf mit ins Bett von Frauchen, von Katzen, die sich auf dem Sofa tummeln ganz zu schweigen. Dass aber jemand seine Wohnung so ziemlich komplett seinen Vögeln überlässt, dürfte schon seltener vorkommen. Und doch: das gibt es. Unsere Reporterin Susanne Lohse hat in Karlsruhe eine Vogelmama getroffen, die sozusagen zum Schwarm ihrer gefiederten Freunde dazugehört.


Guter Geist im Hintergrund der Zaubergala

Was jetzt kommt, führt ein bisschen weg vom Alltag. Genauer gesagt in die Welt der Magie. Am Samstag, den 30. Oktober nämlich geben sich in Graben-Neudorf einige der besten Zauberkünstler ein Stelldichein zugunsten von einen guten Zweck. Für arbeitslose Jugendliche verzichten sie auf einen Teil ihrer Gage. Ohne das selbstlose Engagement vieler helfender Hände aber wäre eine solche Benefizveranstaltung nicht zu stemmen. Susanne Lohse stellt Ihnen Gudrun Wächter, den guten Geist im Hintergrund vor und hat sich ganz nebenbei ein bisschen verzaubern lassen.


400 Predigten im Ruhestand

Willi Bidermann ist ein zugezogener Badener, längst ist der evangelische Pfarrer im Ruhestand. Seit vier Jahren lebt er in Gernsbach. In der Nachbargemeinde Loffenau übernimmt er, wann immer es passt, die Vertretung des Gemeindepfarrers. Denn Willi Bidermann steht auf dem Standpunkt, ein echter Seelsorger habe auch nach der Pensionierung die Pflicht und Schuldigkeit, zu tun, was er als Pfarrer ein Berufsleben lang von seiner Gemeinde erwartet.


Der Verein Lembacher Weg

Eine kleine Straße in Stutensee-Blankenloch gibt einem außergewöhnlichen Verein seinen Namen. Es ist der Verein Lembacher Weg e.V. der es sich zur Aufgabe gemacht hat, schwerkranken Kindern zu helfen. Mitglieder des Vereins sind in erster Linie die Anwohner der kleinen Straße in dem Neubaugebiet. Was genau dieser Verein bewegen will, das erklärt Beate Blasius.


Rainer Fox - Ein Leben für den Gesang

Rainer Fox aus Rheinstetten ist ein Badener, der in der Tat viel bewegt. Singen ist seine ganz große Leidenschaft. Das hat er früh erkannt, deshalb engagiert er sich seit Jahrzehnten schon im Deutschen und im Badischen Chorverband. Am 25. und 26. September 2010 finden in Karlsruhe die ersten Badischen Chortage statt. Hunderte von Sängerinnen, Dirigenten, Vize-Chorleiter und Vereinsmanager aus ganz Baden werden erwartet. In Workshops sollen sie weiter gebildet werden. Und mitten drin steht Rainer Fox - quasi als Mädchen für alles. Irene Merkel ist mit dem Baden Radio Übertragungswagen morgens live am bei ihm im KIT gewesen.


Schüler laufen für den guten Zweck

Wenn am kommenden Sonntag mal wieder der Baden-Marathon quer durch Karlsruhe führt, ist auch die jüngste Initiatorin der Aktion "Laufen mit Herz" dabei. Lena Seitz ist elf Jahre alt, besucht das Lessing-Gymnasium und hat schon immer Sinn für den guten Zweck gehabt. So war es für sie auch nicht allzu schwierig, ihre Klassenkammeraden davon zu überzeugen, eine Spenden-Staffel zum Schutz eines Regenwaldgebietes in Afrika ins Leben zu rufen. Beate Blasius hat Lena Seitz und eine Mitstreiterin getroffen.


Die Engel von der REHA

Ohne Ehrenamtliche wäre es in vielen Bereichen unseres Lebens schwierig. Besonders in medizinischen Einrichtungen wird Hilfe für die ganz alltäglichen Dinge dringend benötigt. So ist das auch im Medi-Clin Reha-Zentrum in Gernsbach. Dort kümmern sich knapp ein Dutzend Ehrenamtliche um die Belange der Patienten. Patrick Neumann berichtet:


Hilfsaktion Togoville

Vor 16 Jahren reiste ein farbenprächtiger Spendensammler durch die Lande: König Mlapas aus Togo. In Durmersheim ist aus seinem Besuch die Hilfsaktion Togoville e.V. entstanden. Was mit dem Sammeln gebrauchter Brillen angefangen hat, ist zu einer Hilfsaktion geworden, die bis heute allein über 600 Kinder mit Hilfe von Patenschaften aus ganz Deutschland betreut. Alle Fäden laufen bei Monika Holveck zusammen - Silvia Huth hat mit ihr gesprochen:


Engagement bei der Bietigheimer Kleiderkammer

Wohin mit abgelegten aber noch tragbaren Kleidern, mit Bett- und Tischwäsche, die nicht mehr benötigt wird? Viele Leute stopfen diese Dinge einfach in den Kleidersack an den Straßenrand, ohne darüber nachzudenken, dass es bedürftige Menschen gibt, die sich darüber vielleicht freuen würden. Das jedenfalls ist die Erfahrung, die die Damen von der Bietigheimer Kleiderkammer machen. Sie suchen Textilien, Geschirr, Besteck und Kinderspielzeug manchmal Hände ringend, weil sie wissen, dass sie damit helfen können.
Irene Merkel hat in der Kleiderkammer des DRK in Bietigheim vorbei geschaut.


AG Tierschutz

Ein Herz für Tiere haben viele Menschen. Wenn es aber darum geht, sich im Tierschutz aktiv einzusetzen, sieht das schon anders aus. Noch weniger Menschen leben Tierschutz in ihrem Alltag. Die misshandelten Tiere landen dann schnell bei Gisela Wertheim. Die frühere Schauspielerin am Badischen Staatstheater Karlsruhe setzt sich seit über 30 Jahren für humanen Tierschutz ein. Mit Erfolg, wie Susanne Lohse bei einem Besuch auf dem Gnadenhof der Tierschützerin erfahren hat.


Stauberater der ersten Stunde

Ferienzeit ist auch Stau-Zeit. Unterwegs sind dann auch wieder die Stauberater des ADAC. Sie helfen geplagten Autofahrern über die Durststrecke hinweg. Susanne Lohse stellt einen Stauberater der ersten Stunde vor.


Rennrad-Team strampelt für Burkina Faso

In die Pedale treten und dabei was Gutes tun. Eine Idee des evangelischen Pfarrers Thomas Weiß aus Gaggenau. Als Initiator der Hördener Radlerkirche konnte er quasi von der Kanzel aus für seine Idee werben. Mittlerweile ist er Teamchef von 6 jungen Rennradlern, die Spenden einfahren für ein Projekt in Burkina Faso. Irene Merkel:


Muggensturmer Familien im Kosovo

Überall auf der Welt gibt es Menschen, die Hilfe nötig haben. Dass sich zwei Muggensturmer Familien ausgerechnet im Kosovo engagieren, hat damit zu tun, dass zu Kriegszeiten Flüchtlinge von dort in der Gemeinde betreut wurden. Man hat ihnen versprochen, sie auch nach der Rückkehr in ihre Heimat nicht zu vergessen. Hermann und Waltraud Hornung sowie Walter und Marie-Jeanne Dahringer haben ihr Versprechen wahr gemacht. Vor wenigen Tagen noch waren sie mit einem Hilfstransport vor Ort. Irene Merkel hat mit den fleißigen Helfern gesprochen.


Stricken für Afrika - Strickaktion im Strickcafé

Stricken ist die Lieblingsbeschäftigung von Ilse Dilliberto aus Philippsburg. Dass sie damit Kindern in Afrika helfen kann, ist für sie zusätzliche Motivation, sich mit Nadeln und Wolle hinzusetzen. Seit 5 Jahren betreibt sie ein Strick-Cafe, und es ist klar, dass auch ihre Mitstrickerinnen sich für Afrika engagieren. Die Strick-Aktion in diesem Jahr hat sogar etwas mit der Fußball-Weltmeisterschaft zu tun. Irene Merkel war dabei als die Nadeln klapperten.


Bruno Bitz - Wohltaten für die Ukraine

In der Ukraine ist er inzwischen eine echte Berühmtheit. Denn immer wenn Bruno Bitz aus Karlsbad-Ittersbach mal wieder die Koffer packt und nach Kiew reist, hat er Geld dabei - Geld für arme und kranke Menschen, die er dort alle persönlich aufsucht und beschenkt. Seit fast 20 Jahren unternimmt der ehemalige Bürgermeister des heutigen Kelterner Ortsteils Weiler diese Reisen - von seinem letzten Besuch kam er gerade wieder zurück. Diesmal war der 83-jährige Ehrengast der Stadtverwaltung von Kiew bei den Feierlichkeiten zu 65 Jahre Kriegsende. Peter Lauber stellt den bescheidenen Wohltäter vor.


Ursula Wehrens im Einsatz für Straßenkinder in Nepal

Seit 25 Jahren ist Ursula Wehrens aus Bühlertal mit der Kamera unterwegs in der Welt - hauptsächlich in Südostasien und Südamerika - um Fotos zu machen und Filme zu drehen. 1991 im Alter von 52 Jahren gab sie deshalb sogar einen sicheren Job auf, um freiberuflich von Diavorträgen, Ausstellungen und Filmen zu leben. Vor einigen Jahren schließlich begann die Autodidaktin, sich um Straßenkinder zu kümmern - in Nepal, einem wunderschönen, aber bitterarmen Land. Unterstützt von einem Freundeskreis gründete sie dann im Jahr 2007 den Verein "Bildungshilfe Nepal". Unserer Reporterin Katharina Raquet hat sie von ihrer Arbeit mit den Straßenkindern erzählt.


Karlsruhe: Gert Füger im Einsatz für Tier und Natur

Beim Trennen von Müll, beim Einkauf mit der Jutetasche, beim Bremsen während der Krötenwanderung, immer wieder tun wir`s. Unser Alltag ist mittlerweile gespickt mit Handlungen für den Natur- und Umweltschutz. Das war nicht immer so, und wird in Krisenzeiten ja auch schnell wieder vernachlässigt. Nicht so bei einem Mann aus Karlsruhe, der Umweltprojekte bereits förderte, als sie noch nicht zum guten Ton gehörten. Susanne Lohse stellt Ihnen einen bemerkenswert weitsichtigen Fürsprecher von Natur und Tieren vor.


Marxzell-Pfaffenrot: Amelie Kunz im Elendsviertel

Kariobangi ist ein ausgedehntes Elendsviertel am Stadtrand der kenianischen Metropole Nairobi. Hier leben schätzungsweise 300.000 Menschen oft ohne Wasser und ohne Strom. Vor allem die Kindern haben unter den katastrophalen Bedingungen zu leiden. Amelie Kunz aus Marxzell-Pfaffenrot hat für fast ein Jahr den heimischen Schwarzwald gegen den Slum getauscht und dort für die Deutsche Missionsgemeinschaft mit Kindern gearbeitet - so gut es ging. Beate Blasius hat für uns die 20jährige getroffen.


Ehrenamtlicher Mobbingberater Christian Lundbeck

Mobbing scheint in Deutschland zu einer Art Volkskrankheit zu werden. Das jedenfalls ist der Eindruck von insgesamt 40 ehrenamtlichen Beratern, die die Mobbing-Hotline Baden-Württemberg betreuen. Einer davon ist Christian Lundbeck aus Karlsruhe-Palmbach. Seine eigene Lebensgeschichte war ausschlaggebend dafür, dass er Mobbingopfer ehrenamtlich betreut. Irene Merkel hat ihn besucht.


Unruhestand-Rentner betreut Computerkurse

In seinem Berufsleben hatte er nie etwas mit Computern zu tun. Seit er in Rente ist, hat sich das schlagartig geändert. Denn seit etwa 8 Jahren gibt Klaus Zinser sogar Computerkurse - und zwar im Senioren-Internetbüro der Stadt Rheinstetten. Und weil der Ansturm im Laufe der Jahre immer größer wurde, gibt es mittlerweile 25 weitere ehrenamtliche Tutoren. Katharina Raquet:


Ehrenamtliche Helfer kümmern sich um Schwerstkranke

Seit gut 12 Jahren gibt es den Hospizdienst westlicher Enzkreis, der in neun Gemeinden verankert ist. Ziel des Vereins ist es, Menschen ein würdevolles Sterben zu ermöglichen. Gegründet wurde er in Straubenhardt, wo auch heute noch alle Fäden zusammenlaufen und von wo aus die Hilfe organisiert wird. Ohne die 32 ehrenamtlichen Helfer wäre es nicht möglich, schwerstkranke Menschen auf ihrem letzten Lebensweg zu betreuen. Eine Helferin ist Marie-Luise Backheuer. Beate Blasius hat sie am Vereinssitz in Straubenhardt getroffen.


Friedensmantel für die Welt - Jasmin Sahinn

Jasmin Sahinn aus Karlsruhe hat sich dem Frieden verschrieben, dem Frieden vor der eigenen Haustür, aber auch dem Frieden weltweit. Dafür macht sie Kinder und Jugendliche zu Friedensbotschaftern. Das gemeinsame Projekt, das Kinder auf allen Kontinenten verbindet, ist der Friedensmantel. Irene Merkel erzählt, was es damit auf sich hat.


Frühstücken in Karlsdorf-Neuthard für einen guten Zweck

Global denken, lokal handeln. Das galt vor einiger Zeit als vorbildlich. Inzwischen wurden dieses Denken abgelöst von "Geiz ist geil" und in der Krise ist sowieso erst einmal jeder sich selbst der nächste. In Karlsdorf-Neuthard bei Bruchsal dagegen scheint sich der edle Vorsatz vom fairen Miteinander zu halten. Die dortige Missionsgruppe erreicht mit ihren Benefiz-Frühstücken einen immer größeren Kreis und hilft ganz nebenbei Menschen in aller Welt. Susanne Lohse.


25 Jahre Herzsportgruppe Forbach - Gisela Bächle

Gisela Bächle ist Forbacherin durch und durch. Sie kennt jeden, und jeder kennt sie. So lag es auf der Hand, die durchtrainierte Übungsleiterin vom Sportverein zu fragen, ob sie denn auch Übungen für eine Herzsportgruppe anbieten könnte - immer in Zusammenarbeit mit einem Arzt. Gisela Bächle fackelte nicht lange. Vielen Herzpatienten hat sie mit ihrer herzlichen Art zu neuer Lebensquallität verholfen. Irene Merkel hat mit ihr gesprochen.


Sprachhelferin Johanna Weiß

Am liebsten möchte sie gar keine großen Worte machen, bleibt lieber im Hintergrund. Aber als dann das Thema Sprachhilfe angesprochen wird, merkt man die Begeisterung, die sie nach all den Jahren heute noch für diese Tätigkeit hat. 1975 war es, als Johanna Weiß auf das Problem mit den Kindern aus Italien, der Türkei, dem Kosovo und anderen Ländern aufmerksam wurde. Beate Blasius hat sie für uns besucht.


Waghäusler Faschingsnarr drehorgelt für guten Zweck - Heinrich Bader

Närrische Veranstaltungen gibt es in diesen Tagen ja genug. Spaß und gute Laune auf den Straßen, in den Hallen, in der Bütt. Da amüsiert sich jeder, wie er mag. Eher selten ist die Kombination von Narretei und gutem Zweck. Doch Ausgelassensein und der Gedanke an Menschen, denen vielleicht gerade nicht zum Lachen zumute ist, können durchaus zusammengehen. Susanne Lohse hat in Waghäusel einen Mann getroffen, der ein großes Herz für andere hat und vielleicht gerade deshalb ein echter Narr ist.


Engagement für die Gerechtigkeit - Schöffe Christoph Girrbach

Christoph Girrbach aus dem Forbacher Ortsteil Gausbach verfügt über einen ausgeprägten Gerechtigkeitssinn - schon immer, und wahrscheinlich war es diese Eigenschaft, die ihn bewogen hat, sich als "Schöffe" zu bewerben. Das Auswahlverfahren ist ziemlich kompliziert, aber er hat es bestanden. Jetzt sitzt er regelmäßig auf der Schöffenbank beim Rastatter Amtsgericht, und bei einer Urteilsverkündung gilt seine Stimme genauso viel wie die des Richters. Irene Merkel hat sich mit dem "Mann der Gerechtigkeit" unterhalten.


Christliche Bruderhilfe Steinbach

Der Christliche Hilfsdienst im Baden-Badener Ortsteil Steinbach ist ein Verein mit vielen sozialen Aufgaben. Ein Teilbereich des Vereins ist die Bruderhilfe, die sich um bedürftige Menschen in der Ukraine kümmert. Die 28 zum großen Teil ehrenamtlichen Mitarbeiter der Bruderhilfe organisieren Hilfstransporte und betreiben schon seit zehn Jahren mehrere Suppenküchen vor Ort. Patrick Neumann stellt das Projekt vor.


Schüler sammeln alte D-Mark für guten Zweck

Auch schon ganz junge Badener können etwas bewegen, das zeigt uns eine 7. Klasse der Theodor-Heuss-Förderschule in Baden-Baden. Die 13 und 14 Jahre alten Jungen und Mädchen sammeln schon seit Wochen alte D-Mark und andere europäische Währungen, die dann von der Landesbank in Euro getauscht und nach Ghana an Schulen weitergeleitet werden. Katharina Raquet hat die "D-Mark-Detektive" besucht.


Country-Club unterstützt Obdachlose

Seit 28 Jahren organisiert der Country-Club Karlsruhe eine Weihnachtsfeier für die Schwächsten in unserer Gesellschaft: die Obdachlosen. Nichts fehlt auf diesem vorweihnachtlichen Fest: es gibt was zu essen und zu trinken, Geschenke und sogar Weihnachtsgeld. Katharina Raquet stellt die Macher dieser Weihnachtsfeier vor:


Eisinger-Landfrau rettet altes Liedgut

Der Landfrauenverband des Enzkreises hat viele Facetten: vom Computerkurs über Lebensmittelseminare bis hin zur Vortragsreihe erstreckt sich das Programm. Aber die Frauen haben sich auch der Tradition verschrieben. Dazu gehört beispielsweise das Ansinnen, "Altes" zu bewahren um es der Nachwelt zu erhalten. Das gilt auch für altes Liedgut. So haben die Landfrauen in der Vergangenheit traditionelle Volkslieder gesammelt und in einem Band zusammengefasst. Treibende Kraft bei den Enzkreis-Landfrauen war die Kulturbeauftragte Marianne Goldschmitt aus Eisingen. Auch eine Badenerin, die was bewegt, Beate Blasius hat sie besucht.


Sieglinde Hüttig aus Loffenau rettet Fohlen vor der Schlachtbank

Im beschaulichen Schwarzwaldort Loffenau betreibt Sieglinde Hüttig einen Pferdehof. Vom Reitunterricht, über Voltigieren und Feriencamps für Kinder und Jugendliche bis hin zur Friesenzucht reicht ihr Programm. Doch die Idylle trügt etwas. Denn immer wieder wird sie angerufen von Tierschutzvereinen, die sie auf Fohlen hinweisen, die geschlachtet werden sollen. Und weil Sieglinde Hüttig durch und durch Pferdefrau ist, finden immer wieder sogenannte Schlachtfohlen bei ihr Unterschlupf. Beate Blasius über die Badenerin, die was bewegt.


"Freundeskreis Sri Lanka" in Bruchsal unterstützt notleidende Menschen

Sri Lanka - Inselstaat im indischen Ozean, Traumziel für Touristen, bei uns in den Nachrichten eher bekannt durch den jahrzehntelangen Bürgerkrieg. Und genau der hat dazu geführt, dass viele Menschen in Sri Lanka in sehr armen Verhältnissen leben. Der Staat hilft dort nicht so wie wir es aus Europa kennen. Hilfe kommt dennoch von hier. Genauer gesagt aus Bruchsal, wo sich der Freundeskreis Sri Lanka die Unterstützung notleidender Menschen neun Flugstunden entfernt zum Ziel gesetzt hat.


Abenteuerlustig - ein badischer Cousteau erforscht die Meere

Gallego ist Franzose und lebt seit 1975 in Karlsruhe. Bis zu seiner Pensionierung arbeitete der 64jährige bei Loreal bis hierhin noch nichts ungewöhnliches. Das Besondere an Regis Gallego ist sein Hobby: er ist Meeresforscher. Alles, was er weiß über die Ozeane, hat er sich selber beigebracht. Und das so gründlich, dass er regelmäßig auf Forschungsschiffen angeheuert wird. Katharina Raquet hat Regis Gallego nach seiner letzten großen Fahrt in seiner Durlacher Wohnung besucht.


Cellist S. Rappen aus Baden-Baden

Sebastian Rappen aus Baden-Baden ist begeisterter Cello-Spieler. Seine Liebe gilt uneingeschränkt diesem, und nur diesem Instrument. Gerade hat er Abitur gemacht und seine Koffer gepackt. Musizieren für die Völkerverständigung - das ist seine ganz große Aufgabe. Sebastian Rappen reist nach Ramallah in Palästina, um Kindern Cello-Unterricht zu geben. Ein Badener, der was bewegt - fernab der Heimat. Irene Merkel hat ihn kurz vor seiner Abreise noch getroffen.


Verein "Efi" - Eltern und Freunde für Integration in Karlsruhe

"Efi", diese drei Buchstaben stehen für "Eltern und Freunde für Integration" Karlsruhe. Zielsetzung dieses eingetragenen Vereins ist es, Kinder und junge Erwachsene mit unterschiedlichen Behinderungen an allen Lebensbereichen teilhaben zu lassen, sei es in der Schule, bei der Arbeit oder in der Freizeit. 2010 besteht diese Gruppe seit 20 Jahren. Und das wird nicht nur gefeiert. Anlässlich des Jubiläums hat der Verein "Efi" einen Kalender gestaltet. Beate Blasius über "Efi", die Ziele und die Badener, die was bewegen.


Sinzheim-Leiberstung: Gemeinschaftlicher Einsatz bringt Laden zurück ins Dorf

Im Sinzheimer Ortsteil Leiberstung gab es bis vor einigen Monaten keine Einkaufsmöglichkeit mehr. Für die alltäglichen Besorgungen mussten die Leute weg fahren. Nun gibt es wieder einen Dorfladen, denn es haben sich einige fleißige Heinzelmännchen gefunden, die Nahrungsmittel und sonstige Dinge des täglichen Lebens bestellen, besorgen, einräumen und verkaufen. Eines dieser Heinzelmännchen ist Angelika Audet-Binz. Irene Merkel hat sie im Lädchen getroffen.


Rettung für den historischen Kursaal Bad Schönborn - Dr. Ulrich Deuringer

Wenn Sie bisher gedacht haben, ein Arzt sei immer rein naturwissenschaftlich orientiert, dann müssen Sie jetzt umdenken. Der Frauenarzt Dr. Ulrich Deuringer aus Bad Schönborn bekennt sich zu seiner romantischen Ader für Historisches und engagiert sich kulturell. Wohin so viel Gefühl zu alten Dingen führen kann, sagt Ihnen Susanne Lohse.


Karlsruher Ehepaar Froede hilft Kindern in Kenia

Eigentlich wollte das Ehepaar Froede aus Karlsruhe ja nur Urlaub in Kenia machen. Doch als die beiden mit dem Problem der Sandflöhe in diesem Land konfrontiert wurden, entwickelte sich schnell eine Initiative daraus und schließlich ein gemeinnütziger Hilfsverein. Vor allem Kinder sind betroffen von den Sandflöhen, auch Jigger genannt, die sich in die Haut der Füße eingraben und dort regelrechte Verwüstungen anrichten. Die Kinder brauchen ärztliche Behandlung und Schuhe, doch beides ist in Kenia zu teuer. Wie die beiden Karlsruher helfen, das haben sie Beate Blasius erzählt.


Ferienjob ehrenamtlich - Bauleiter am neuen Sportpark Bad Schönborn

Stellen Sie sich vor, Sie haben Urlaub und verbringen ihn auf der Baustelle! Genau das haben im Sommer 2009 zahlreiche Helfer am Sportpark Bad Schönborn getan, wo derzeit eine neue Leichathletik-Rundbahn mitsamt Vereinsheim entsteht. Und weil Vereine naturgemäß wenig Geld zur Verfügung haben, wird Eigenleistung auf der Baustelle groß geschrieben.


Djamwali Afrika - Ingerose Werner aus Östringen engagiert sich für Afrika

Hallo. Das sagt man täglich zig-Mal, wenn flüchtig gegrüßt wird. In Afrika hat das Grüßen eine viel größere Bedeutung als hier, da nimmt man sich viel Zeit, um zu grüßen. Kein Wunder also, dass eine große Benefizveranstaltung zugunsten afrikanischer Frauen in Östringen mit "Djamwali Afrika" titelt, was so viel wie "Hallo Afrika" heißt. Organisiert wurde der Afrikaabend im Oktober 2009 von einer Frau, durch deren Adern zwar kein afrikanisches Blut, aber eine Menge Sympathie für die Menschen auf dem schwarzen Kontinent fließt. Susanne Lohse stellt Ihnen Ingerose Werner und ihr Projekt vor.


Karlsruhe-Grünwinkel: Friedrich Brockmeier als Kontaktmann der Peru-Hilfe

Seit 1986 existiert die Peru-Partnerschaft der Erzdiözese Freiburg. Auch 17 Kirchengemeinden im Dekanat Karlsruhe sind mittlerweile eingebunden, um vor Ort schlimmstes Leid zu mildern. Mit dabei ist seit vielen Jahren Friedrich Brockmeier aus Karlsruhe-Grünwinkel. Er hat sich schon vor Ort in Peru ein Bild gemacht und auch geholfen, Geld für soziale Zwecke aufzutreiben. Beate Blasius hat den 69-jährigen Rentner getroffen.


Laufen für Krebsforschung - Thomas Ball beim Berlin-Marathon am 20.09.2009

Wer die Diagnose "Krebs" gestellt bekommt, ist erst einmal geschockt. Dem heute 35-jährigen Thomas Ball aus Elchesheim ging es nicht anders als bei ihm ein Hirntumor festgestellt wurde. Das ist jetzt 20 Jahre her. Heute führt er ein ganz normales Leben, geht seiner Arbeit nach - und läuft. Irene Merkel hat den Marathonläufer bei den Vorbereitungen zum Berlin-Marathon getroffen.


Berghausener Zitherspielerin musiziert uns singt für Kranke

Gerda Wörtz-Becker aus Pfinztal-Berghausen stammt aus einer musikalischen Familie. Und wenn sie nicht gerade zusammen mit ihrer kleinen Gruppe musiziert, bereitet sie alten und kranken Menschen mit ihrer Zither eine Freude. Alle drei Wochen nämlich packt sie ihr Instrument samt Verstärker und macht sich damit auf den Weg in die Kurkliniken von Waldbronn und Dobel. Dort ist sie schon seit 20 Jahren eine feste Institution. Beate Blasius hat Gerda Wörtz-Becker besucht.


Ehrenamtlich - Silke Weber gärtnert für Baden-Baden

Wenn Tausende von Besuchern jedes Jahr den Baden-Badener Rosen-Neuheitengarten auf dem Beutig bewundern oder die Pflanzenpracht der Dahlien in der Lichtentaler Allee, dann wissen nur die wenigsten von ihnen, dass in dieser Blütenpracht ganz viel ehrenamtliches Engagement steckt. Silke Weber ist eine von vielen Freiwilligen, die die Kurstadt verschönern. Irene Merkel hat sie früh morgens im Rosengärtchen getroffen.



Rastatt: Zwei Menschen und ein Rollstuhl

Johanna Kleinschmidt und Walter Neumann haben sich in einer Gruppe für Rollstuhlfahrer kennen gelernt. Sie war Mitglied weil sie gelähmt ist, er, weil er helfen wollte. Das Helfen hat auch sein Leben verändert - Ulla Rehbein hat die Beiden besucht und eine Geschichte über zwei Menschen, einen Rollstuhl und eine große Liebe erfahren.


Wilhelm Brei aus Rastatt - Trödel für die Eine Welt

Trödelmärkte gibt es viele - in Rastatt aber findet sich ein ganz besonderes Lädchen. In einem Keller unter der Kirche Maria Königin hat sich eine kleine Truppe entschlossener Senioren zusammengetan. Als Missionsausschuss sammeln und verkaufen sie Spenden aus Haushaltsauflösungen. Das Ganze dient einem guten Zweck, der Erlös des Trödelkellers kommt notleidenden Menschen auf der Südhalbkugel zugute. Die Rastatter Senioren kennen jeden Empfänger persönlich. Ein enges Netz verbindet sie mit kirchlichen Hilfsorganisationen, die medizinische und soziale Unterstützung vor Ort leisten. Wilhelm Brei, ein ehemaliger Entwicklungshelfer, ist der Vorsitzende des Vereins. Ulla Rehbein hat ihn besucht.


Der Briefmarkenerfinder

Millionenfach werden täglich Briefmarken auf Postsendungen geklebt. Es gibt einfache Marken und Sondermarken. In aller Regel sind es die Sammler, die einen Blick dafür haben. Die Otto-Normal-Briefmarken-Kleber dürften sich wohl kaum Gedanken darüber machen, wie die Marken denn zu ihren Motiven kommen. Dabei lebt mitten im Sendegebiet von Baden Radio ein Mann, von dem bereits 8 Motive veröffentlicht sind. Irene Merkel hat den Briefmarken-Motive-Erfinder in seiner Ettlinger Wohnung besucht.


Karlsruher Initiative: Kuscheltiere für Kinder in Krisengebieten

Michael Ebner hat eine Leidenschaft für Stofftiere. Doch das hängt nicht etwa mit einem Hobby zusammen. Michael Ebner sammelt Stofftiere für einen guten Zweck. "Kuscheltiere für Krisengebiete" heißt die Initiative, die der Karlsruher Bautechniker vor genau zehn Jahren ins Lebens rief. Seitdem sind zigtausend von Hasen, Teddys oder Stoffhunden in Länder gegangen, in denen gerade Not und Elend herrschen. Kindern in Not etwas Trost und Freude geben, das war seine Idee. Beate Blasius über den engagierten Badener.


Kieselbronn: Freiwillige Helfer werden zu Bauarbeitern

Wenn die Kassen der Kommunen klamm sind, dann ist es umso wichtiger, dass es Bürger gibt, die Hand anlegen, wenn's nötig wird. In der kleinen Gemeinde Kieselbronn im Enzkreis tun das viele. Dort soll das alte Kronenschulhaus aus dem Jahr 1787 hergerichtet werden. Als Gasthaus wurde es ursprünglich erbaut, später wurden dort Kinder unterrichtet, und dann gab es Bestrebungen, das Fachwerkgebäude abzureißen. Mittlerweile sind die Bürger froh, dass es nicht so weit gekommen ist. Statt dessen wird es von Freiwilligen zu einem echten Schmuckstück hergerichtet. Ein Glück, dass es Badener gibt, die was bewegen. Irene Merkel hat die Helfer beobachtet.


Singen für den guten Zweck - Steinbacher spendet für krebskranke Kinder

Martin Franz Joseph Bauer ist in Steinbach kein Unbekannter. Seit knapp 40 Jahren leitet der pensionierte Lehrer den Steinbach-Chor und ist selbst als Solo-Musiker äußerst aktiv. Seine Leidenschaft gehört den Chansons, die er selbst komponiert und natürlich auch vorträgt. Das Besondere: Die Erlöse aus seinen Auftritten spendet er für krebskranke Kinder. Patrick Neumann berichtet.


Feuerwehr fürs Jugendamt - Gaggenauer Familie nimmt Pflegekinder kurzfristig auf

Susanne Glock und Jochen Hatzenbühler denken an sich selbst zuallerletzt. Das Ehepaar aus Gaggenau-Ottenau hat sich vor Jahren dazu entschlossen, Pflegekinder bei sich aufzunehmen. Das kann bedeuten: Das Jugendamt ruft an, und zwei Stunden später hat die Familie Zuwachs. Zu bewältigen ist diese Aufgabe nur, weil innerhalb der Familie ein großer Zusammenhalt besteht. Zur Zeit leben in dem Ottenauer Haushalt zwei eigene Söhne im Alter von 16 und 22 Jahren und drei Pflegekinder. Insgesamt 13 Pflegekinder haben die Eltern aus Leidenschaft schon betreut. Irene Merkel hat mit ihnen über den psychischen Stress gesprochen, der entsteht, wenn ein Kind plötzlich in die Familie kommt und nur eine gewisse Zeit bleiben darf.


Rentnergang in Forst pflegt Sportgelände

Seit 15 Jahren engagiert sich eine Gruppe von mittlerweile 18 Rentnern in der kleinen Gemeinde Forst jeden Donnerstag Vormittag bei der Pflege der Sportanlagen. Aber nicht nur das – wenn im Kindergarten der Gemeinde Arbeit anfällt oder bei der Kirche - auch dann sind die rüstigen Ruheständler zur Stelle. Katharina Raquet hat die muntere Truppe besucht.


Karlsruherin hilft mit Abwrackprämie für Klamotten

Mindestens zwei Mal im Jahr bekommen Kunden Post von Gitta Seidelmann aus Karlsruhe. Dann ist wieder Zeit für ihre Abwrack- und Spendenaktion. "Für ein altes Kleidungsstück erhalten Sie einen Warengutschein", steht auf der Postkarte. Die Jacken, Pullis und Hosen landen nicht im Reißwolf, sondern gehen zu notleidenden Menschen in Ungarn. Das Vorbild für diese Aktion hat die Geschäftsfrau in der Politik gefunden.


Heinzelmännchen vom Adventsbasar in Rastatt

Jedes Jahr zu Beginn der Adventszeit wird der Rastatter Wochenmarkt durch einen Adventsbasar bereichert. Viele Leute warten dann schon darauf, dass die Heinzelmännchen von der Kirchengemeinde St. Alexander ihre selbst gebackenen Plätzchen und selbst gebundenen Adventskränze anbieten. Der Verkaufserlös wird aufgeteilt für viele gute Zwecke. Dafür, dass das seit etwa 30 Jahren schon funktioniert, sind ganz viele Hände notwendig - Hände, von Badenern, die was bewegen. Irene Merkel hat sie beobachtet.


Verein Philipp und Freunde in Bretten

Es gibt eine seltene Krankheit bei Kindern, die heißt Spinale Muskel Atrophie kurz SMA. Philipp Kolodzig aus Bretten ist davon betroffen. Der zehnjährige Junge sitzt im Rollstuhl - kann sich nicht mehr richtig bewegen. Viel weiß man noch nicht über seine Muskel-Nerven Krankheit. Und es gibt auch kein Medikament dagegen. Aber damit wollen sich Philipps Eltern nicht so ohne weiteres abfinden. Deshalb hat sein Vater einen Verein gegründet - der heißt "Philipp und Freunde". Dieser Verein hat inzwischen Mitstreiter in ganz Deutschland gefunden. Heiner Kunold berichtet über den engagierten Vater und seinen Kampf gegen die Krankheit SMA.


Entwicklungshelferin Sarah Springel aus dem Murgtal

Wer kennt sie nicht - die großen Augen hilfsbedürftiger Kinder aus Afrika? Sie zur Kenntnis nehmen ist eine Sache, den Kindern zu helfen, eine ganz andere. Für Sarah Springel aus dem Gaggenauer Stadtteil Oberweier waren sie Motivation genug, um die Koffer zu packen und in einer Missionsstation mitzuhelfen - ein ganzes Jahr lang. Nach Schule und Ausbildung ließ sie sich auf ein großes Abenteuer ein. Damals war sie gerade 22 Jahre alt. Seit 2 Jahren ist sie wieder zurück in Deutschland, engagiert sich aber trotzdem noch für die Kinder in der Provinz Umtata in Südafrika. Die junge Frau ist eine Badenerin, die mit ihren Mitteln viel bewegt hat. Irene Merkel hat im Gespräch mit ihr die Emotionen gespürt.


Der "Grüne Engel" Wolfgang Meyer aus Baden-Baden

Wolfgang Meyer aus Baden-Baden ist 77 Jahre alt. Von Ruhestand ist aber bei ihm nichts zu merken. Er hat im Raum Baden-Baden sage und schreibe 16 verschiedene Ehrenämter inne. Am meisten Zeit investiert er in seine Tätigkeit als sogenannter „Grüner Engel“ in der Stadtklinik von Baden-Baden. Als Mitglied des ehrenamtlichen Betreuungsdienstes kümmert er sich um große und kleine Wünsche von Patienten. Patrick Neumann hat mit ihm gesprochen.


Fred Röhlke vom Arbeitskreis Leben in Pforzheim

Schon auf den ersten Blick strahlt Fred Röhlcke Ruhe und Vertrauenswürdigkeit aus. Die fast 70 Jahre sieht man dem ehemaligen Zahntechniker nicht an. Ihm würde man sofort Dinge aus dem eigenen Leben erzählen. Und das handhabt er ganz genau so und erzählt ohne Umschweife, wie er zum Arbeitskreis Leben gekommen ist.


Kostenlose Operationen unter der Sonne Afrikas

Immer wenn wir hier in Deutschland bei sibirischen Temperaturen bibbern, schwitzt in Burkina Faso ein Arzt aus Bad Schönborn unter der Sonne Afrikas. Zusammen mit einem Ärzteteam operiert Wolfgang Kurz dort seit mehreren Jahren Anfang Januar "für umme" Menschen, die sich eine normale Operation nicht leisten könnten. Warum diese Art der Entwicklungshilfe auch für den Operateur selbst wichtig ist, hat Susanne Lohse im Gespräch mit ihm erfahren.


Heinz Wolf aus Kuppenheim engagiert sich für "terre des hommes"

Durch eine persönliche Geschichte kam Heinz Wolf aus Kuppenheim zu "terre des hommes", einer Initiative, die sich für eine gerechtere Politik gegenüber der Dritten Welt einsetzt. Sie schickt keine Entwicklungshelfer in fremde Länder sondern unterstützt Projektpartner, die vor Ort Schulen und Kinderschutzzentren bauen. In Deutschland gibt es ca. 150 regionale Gruppen, die diese Projekte fördern. Mit am erfolgreichsten dürfte die Gruppe Murgtal/Mittelbaden sein. Heinz Wolf und seine Frau Anne haben sie vor mehr als 30 Jahren aufgebaut. Irene Merkel hat sich mit Heinz Wolf getroffen.


Doris Metzinger vom Notfall-Krisen-Team in Bühl

Wenn irgendwo in Deutschland Unfälle oder Unglücke passieren, bei denen Menschen ums Leben kommen, sind nicht nur Polizei und Rettungskräfte wichtig, sondern auch Experten, die sich um das seelische Wohl der Betroffenen oder Angehörigen kümmern. In Bühl gibt es schon seit 1997 das sogenannte Notfall-Krisen-Team NKT, eine Gruppe von Freiwilligen, die genau darauf trainiert sind. Sie helfen Menschen in scheinbar ausweglosen seelischen Situationen. Doris Metzinger hat das Krisenteam in Bühl 12 Jahre lang ehrenamtlich geführt. Patrick Neumann hat sie besucht.


Eine CD aus Au am Rhein als Hilfe für SOS - Kinderdörfer

Fragt man Menschen, wen sie gerne mal treffen würden, hört man oft die Namen berühmter Zeitgenossen: Schauspieler, Sportler, vielleicht Politiker. Fragt man dagegen Hildegard Bauer aus Au am Rhein, dann antwortet sie wie aus der Pistole geschossen: Hermann Gmeiner. Der Österreicher, der sich nach dem Krieg daran gemacht hat, Waisenkindern eine Heimat zu geben, hat es der Musik-Pädagogin angetan. SOS-Kinderdörfer findet sie großartig und unterstützenswert. Deshalb kam jetzt, zum 60. Geburtstag der SOS-Kinderdörfer, eine CD auf den Markt, deren Erlös komplett in die Einrichtung fließt. Die Liedtexte stammen aus der Feder von Hildegard Bauer, die Musik von Hans Herm. Irene Merkel hat beide getroffen.


Ein Karlsruher und seine Harmonika

Seit mehr als einem halben Jahrhundert ist das Handharmonika Orchester Daxlanden ein wichtiger Bestandteil im Leben des Karlsruhers Rudi Kutterer. Mit 15 Jahren fing der heute 77jährige an Akkordeon zu spielen. Seit 50 Jahren ist er erster Vorstand des Orchesters in Daxlanden. Viel Arbeit hat er in sein Hobby gesteckt - aber immer auch viel Spaß dabei gehabt - wie er unserer Reporterin Katharina Raquet erzählt hat.


Hilfe für Tibet von Irene Stahl aus Forst

Menschen, die sich engagieren und etwas bewegen, gibt es viele. Die einen sind ehrenamtlich am Heimatort aktiv, andere kümmern sich um Mitmenschen und wieder andere haben ihr Herz für fremde Kulturen entdeckt. So jemand ist Irene Stahl. Die frühere Lehrerin aus Rastatt unterstützt seit 6 Jahren die Tibeter im Kampf um Freiheit und Autonomie. Wie es dazu kam, hat sie unserer Kollegin Katharina Raquet erzählt.


Zivilcourage musikalisch - Simon Merkel aus Langenbrand

Simon Merkel aus dem Forbacher Ortsteil Langenbrand macht eine Ausbildung als Bankkaufmann. In seiner Freizeit macht er Musik. Dass dies die Sprache ist, in der er sich am besten verständigen kann, zeigt sich an einem Wettbewerb des Landes Baden-Württemberg. Junge Berufsschüler sollten sich mit einem sozial- und gesellschaftspolitischen Thema auseinander setzen. Im Handumdrehen hat der junge Mann aus dem Murgtal ein Lied komponiert und eingeschickt. Thema: Zivilcourage.


Flugpate Klaus Jäger aus Karlsruhe

Regelmäßig stellen wir Menschen vor, die etwas Besonderes tun. Die eine ganz bestimmte Leidenschaft haben oder sich für etwas engagieren. Das tut auch Klaus Jäger aus Karlsruhe: Er rettet immer wieder Hunden aus dem Ausland das Leben. Klaus Jäger ist Flugpate. Nina Barth hat ihn getroffen.


Der Vogelzuchtweltmeister aus Forst

Manchmal sieht man es den Leute nicht unbedingt an, dass sie etwas Besonderes sind. Genau so ein Typ ist auch Theo Kritzer aus Forst. Dabei ist der 51-jährige bereits mehrfacher Weltmeister und Vizeweltmeister und Deutscher Meister und Badischer Meister. Kurz gesagt: Theo Kritzer hat als Vogelzüchter so viele Pokale und Auszeichnungen erhalten, dass er zuhause fast keinen Platz mehr für sie hat. Und darum geht es dem Tierliebhaber auch gar nicht - das Wichtigste ist für ihn, dass es seinen Vögeln gut geht. Heiner Kunold hat den badischen Weltmeisterzüchter besucht.


DH.- J. Drews aus Loffenau baut eine Schule in Paraguay

Der knapp 70-jährige Hans Jürgen Drews aus Loffenau kümmert sich seit 1993 gemeinsam mit seiner Frau um die Schulbildung hunderter von Kinder in Paraguay. Er sammelt Spenden und baut auch mit eigenem Geld und eigener Kraft Schulgebäude, Wohngebäude und Internatszimmer, legt Strom- und Wasserleitungen und schaut, dass es den Kindern an nichts fehlt. Wer der Escuela Arco Iris in Paraguay helfen möchte: Mehr Informationen im Internet unter www.escuela-arcoiris.com.


Die Benefiz-Radler aus Bruchsal

Darauf muss man erst einmal kommen: da plant einer eine Radtour und lässt sich die auch noch bezahlen. Radtoursponsoring sozusagen. Drei Männer aus dem nördlichen Landkreis Karlsruhe treten nun schon im elften Jahr für Geld in die Pedale. Und sie haben inzwischen eine schöne Summe zusammenbekommen für den neuen Kernspintomographen am Städtischen Kinderklinikum in Karlsruhe. Susanne Lohne stellt die Benefiz-Radler vor.


Siw Müller, Ärztin ohne Grenzen aus Königsbach

Siw Müller aus Königsbach im Enzkreis ist eine Frau mit sehr guten Kenntnissen in mehreren Fremdsprachen, sie hat schon in verschiedenen Ländern gelebt und einen Großteil dieser Erde bereist. Jetzt wollte die gelernte Arzthelferin, die später noch die Ausbildung zur medizinisch-technischen-Assistentin absolviert hat und lange für einen Pharmabetrieb unterwegs war, ihre Qualifikationen unter einen Hut bringen. Kurzerhand hat sie sich bei "Ärzte ohne Grenzen" gemeldet und wurde ein halbes Jahr lang im afrikanischen Tschad eingesetzt. Seit ein paar Tagen ist sie übrigens wieder dort. Während einer kurzen Zeit in ihrer Heimat hat sie der Kollegin Irene Merkel ihre Eindrücke geschildert.


Irmgard Fritz, Akkordeonspielerin aus Gaggenau

Die 80jährige Irmgard Fritz aus Gaggenau hat ihr ganzes Leben der Musik verschrieben. Die Akkordeonlehrerin hat im Laufe der vergangenen 60 Jahre schätzungsweise 3000 Schülern Musikunterricht gegeben. Zusammen mit ihrem schon verstorbenen Mann hat sie zwischen Forbach, Gaggenau und Bühl eine wohl einmalige Akkordeon-Szene geschaffen. Irmgard Fritz unterrichtet nicht nur mit viel Fingerspitzengefühlt, sie greift noch selbst in die Tasten, und sie steht mit ihren 80 Jahren immer noch am Dirigentenpult. Unser Reporter Patrick Neumann hat sie besucht.


Eberhard Sluk, Restaurator aus Zeutern

Ein Wahlbadener, der ganz viel bewegt, das ist der Restaurator und Gastwirt Eduard Sluk aus Zeutern. Er bewegt vor allem alte Autos, mit Vorliebe der Marke Tatra - aber Eduard Sluk bewegt diese wunderschönen Relikte aus vergangenen Tagen nicht nur. Genauso, wie er als Restaurator für Möbel weit über Baden hinaus bekannt ist, gilt er auch als Kapazität für die Instandsetzung und Behandlung von alten Fahrzeugen. Auch in Zeutern selbst hat Eduard Sluk schon zu Lebzeiten seine Spuren hinterlassen. Er war der erste, der in den 70er Jahren auf die Idee kam, sein altes Fachwerkhaus fachgerecht instand zu setzen. Inzwischen ist daraus ein ganzes Ensemble mitten im Ortskern geworden. Heiner Kunold hat den Handwerksmeister in seiner Werkstatt besucht.


Jürgen Schanz, weltbester Messermacher aus Stutensee

Wo liegt Stutensee? Wenn Sie das jemanden in Hamburg fragen, dann werden Sie vermutlich nur ein Kopfschütteln als Antwort erhalten. Im Königreich Bahrain am Persischen Golf dagegen ist der kleine badische Ort sogar in den allerhöchsten Kreisen bekannt. In Stutensee-Friedrichstal lebt und arbeitet nämlich Jürgen Schanz. Der Badener ist Schwert- und Messer-Hoflieferant des Königs von Bahrain. Ekkehard Jayme stellt ihnen einen Mann vor, dessen scharfe Sachen weltweit begehrt sind.


Höhlenforscher und Väterrechtler Franzjörg Krieg aus Gaggenau

Er ist Musiklehrer, Höhlenforscher und Gründer der Karlsruher Gruppe "Väteraufbruch für Kinder", die sich seit sieben Jahren für die Rechte der Väter in Trennungs- und Scheidungsfällen einsetzt. Franzjörg Krieg, der vor gut einem Jahr von Pfinztal nach Gaggenau-Rotenfels zog, ist ein Mensch, der keine halben Sachen macht. So wie er früher jede freie Minute mit der Höhlenforschung verbrachte, steht er heute ganz im Dienste seiner Väteraufbruch-Gruppe. Katharina Raquet hat ihn getroffen.


Drehorgelmann Gregor Schaier aus Kämpfelbach

Schwarzer Frack, rote Weste, goldener Zylinder – so kennt man Gregor Schaier von seinen zahlreichen Auftritten in der Region. Der 86-jährige aus Kämpfelbach-Ersingen ist seit fast drei Jahrzehnten mit seiner Drehorgel unterwegs – immer im Dienst der guten Sache. Vor drei Jahren wurde ihm dafür bereits der Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland überreicht. Peter Lauber hat Gregor Schaier besucht.


Walking-Trainer Herbert Ederle aus Bad Schönborn

Ein Blick auf die Waage, dann ist klar: Bewegung kann, gerade jetzt nach den Feiertagen, bestimmt nicht schaden. Wenn da nur der innere Schweinehund nicht wäre! Schön, wer jetzt einen Trainer hat, der die Trägheit überwinden hilft. Susanne Lohse hat in Bad Schönborn einen Mann getroffen, dessen Lebensinhalt die Bewegung ist.


Geigerin Jenny Abel aus Gernsbach

Geboren wurde die Musikerin zwar in Husum, im Geburtshaus von Theodor Storm, die kleine Jenny kam aber schon mit 3 Jahren ins Murgtal, und dort lebt sie bis heute gerne. Jenny Abel wurde ein Leben lang gefordert und gefördert, sie steht als erfolgreicher und glücklicher Mensch auf allen renommierten Bühnen der Welt. Dabei fühlt sie sich stets verbunden mit wunderbaren Musikern, die nur unter erschwerten Bedingungen Musik machen können. Irene Merkel hat bei ihrem Besuch eine warmherzige, weltoffene Künstlerin getroffen - ohne jegliche Star-Allüren.

Quelle: SWR4 Baden-Württemberg

Letzte Änderung am: 28.12.2008, 15.54 Uhr

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