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Auch wenn der Garten mit verschiedenen Nahrungspflanzen für Vögel reich ausgestattet ist – im Winter wird irgendwann die Nahrung für unsere gefiederten Freunde knapp! Dann sollte man gezielt beginnen, die Gartenvögel zu füttern, um ihnen das Überleben zu sichern. SWR4-Gartenexperte Volker Kugel hat einen guten Tipp.

Basteln Sie doch mal selbst eine Futterglocke! Das ist ganz einfach, macht Spaß - und Sie wissen, was Sie den Vögeln zum Fressen anbieten.
Für eine solche Futterglocke brauchen Sie:
Erwärmen Sie vorsichtig das Fett, geben Sie die Körner hinein und rühren Sie das Ganze gut zusammen. Zwei Esslöffel Speiseöl machen die Mischung geschmeidiger. Dann wird das Stöckchen durch das Loch im Tontopf gesteckt und an die Schnur gebunden mit einem dicken Knoten, so dass das Loch im Tontopf gut verstopft wird. Ideal ist es, wenn das Stöckchen einige Zentimeter über den Topf nach unten hinausragt, denn so können die Meisen, Kleiber und Rotkehlchen besser anfliegen, bequem landen und sich beim Futter bedienen.
Füllen Sie jetzt die Fett-Körner-Masse ein und lassen Sie sie ein paar Stunden erkalten.
Hängen Sie die selbst gebastelte Futterglocke dann bitte an einem Platz auf, an den sich Katzen nicht anschleichen können. Und nicht in die volle Sonne hängen, weil die Futtermischung sonst schnell zu weich wird.
Füttern Sie die Vögel wirklich erst bei Frost und Schnee. Aber wenn Sie damit begonnen haben, sollten Sie auch regelmäßig füttern!
Verwenden Sie bitte niemals Brotreste als Futter, denn die quellen im Magen der Vögel auf. Ebenso ungeeignet ist salziges Futter wie zum Beispiel Speck. Wenn Sie es richtig angehen, gibt die Winterfütterung den Vögeln eine Überlebenshilfe und beschert Ihnen ein schönes Naturerlebnis.
Volker Kugel
Letzte Änderung am: 02.01.2012, 10.09 Uhr