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Pflanzen, die prächtig gedeihen sind eine Freude. Doch wenn sie an die Zimmerdecke stoßen oder kaum noch Licht durch das Fenster lassen, dann hilft nur eins: zurückschneiden. Wie es geht, erklärt SWR4-Gartenexperte Volker Kugel.
Direkt über einem Blattansatz, dort sitzen die Augen
, aus denen später wieder neue Triebe wachsen. Ganz wichtig: nur mit einer scharfen Gartenschere arbeiten. Denn die Schnitte sollen möglichst glatt werden, damit sie schnell verheilen und keine Krankheiten eindringen können.
Ja, bei der Yucca ist das ideal, bei der Schefflera, dem Ficus benjamini oder dem Philodendron ebenso. Sie brauchen etwas Mut, die Pflanzen kräftig, d.h. um ca. die Hälfte zurückzuschneiden! Allerdings ist der Anblick der zurückgeschnittenen Pflanzen am Anfang gewöhnungsbedürftig.
Nach vier bis sechs Wochen treiben manche Pflanzen wieder aus. Der Ficus benjamini ist so eine Pflanze, die schnell reagiert. Bei der Yucca kann das bis zu drei Monate dauern! Es ist also wirklich Geduld gefragt, für die man aber belohnt wird.
Ab jetzt bis Ende Februar in der eher ruhigen Phase der Pflanzen.
Der besondere Tipp:
Aus den Stämmen der Yucca kann man problemlos neue Pflanzen ziehen. Einfach in einen Topf mit Blumenerde stecken, vorsichtig gießen und hell aufstellen.
Letzte Änderung am: 22.11.2011, 08.26 Uhr