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Die Transplantation der Lunge
Die Lunge ist einfach da und erfüllt ihren lebensnotwendigen Zweck, ohne dass dies den Menschen bewusst wird. Doch bei einer starken Beanspruchung oder gar bei einer Erkrankung des Organs wird klar, wie wichtig dieses reibungslose Funktionieren ist.

Röntgenbilder
Acht Fakten zur Lunge
Je nach Beanspruchung füllt ein Erwachsener seine Lungenflügel täglich mit 10.000 bis 20.000 Litern Luft.
Am Tag atmen wir - meist völlig unbewusst - rund 15.000 mal ein und wieder aus.
Würde man die Lunge - Bläschen für Bläschen - ausbreiten, dann besitzt sie eine Oberfläche von 100 bis 200 Quadratmetern.
Prominentes Beispiel
Der Schlagerstar Roland Kaiser leidet seit Jahren an der chronisch obstruktiven Lungenerkrankung, die ihn Ende Januar 2010 zum Rücktritt von der Live-Bühne zwang. Ende Februar 2010 wurde ihm eine neue Lunge transplantiert.
Die Lunge besitzt keine eigene Muskulatur. Das Rippen- und das Zwerchfell dehnt den Brustkorb, dessen Volumen nimmt zu und es entsteht ein Unterdruck. Der wird durch die einströmende Luft ausgeglichen.
Der ausgewachsene Mensch besitzt ca. 300 Millionen Lungenbläschen. Dort enden die Bronchien und in den Lungenbläschen findet die "Übergabe" des Sauerstoffs in das Blut statt.
Die Lungenbläschen können sich bei einer Schädigung erneuern. Daher ist es möglich, dass sich die Lunge eines Rauchers nach sieben rauchfreien Jahren wieder erholt.
Normale Menschen besitzen eine Vitalkapazität von 1,5 bis 2 Litern Sauerstoff, die bei stärkster Ein- und Ausatmung zusätzlich in die Lunge gepumpt werden können.
Sportler, Blasmusiker oder Sänger können dagegen eine Vitalkapazität von fünf oder sechs Litern ausbilden.
Letzte Änderung am: 11.03.2010, 12.41 Uhr
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