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Branik kocht Weihnachtsmenü für Feinschmecker

Festlich aber nicht stressig? Beim SWR4 Weihnachtsmenü von Michael Branik ist das kein Widerspruch. Unser Hobbykoch tischt sogar vier Gänge auf, inklusive dem für Weihnachten obligatorischen Geflügel. Sein Fazit: Gute Planung ist alles!

Branik kocht Weihnachtsmenü 2011

Mein SWR4 Weihnachtsmenü sollte einfach ein bisschen anders sein: Schmackhaft, abwechslungsreich, es soll nicht schwer im Magen liegen und nicht zuletzt mit wenig Stress und Aufwand von der Hand gehen. Das alles könne man gut sozusagen "unter einen Topfdeckel" bekommen, versprach Jörg Mink, Chef der Gastronomie auf Schloss Solitude (Stuttgart), als ich ihn mit meinen Ansprüchen konfrontierte. Und dann schlug er zu meiner Überraschung gleich vier Gänge vor, die "Entenbrust unter der Honigkruste" im Mittelpunkt, "weil es an Weihachten doch bei den meisten Familien traditionell Geflügel gibt", so der erfahrene Profi.

Hier finden Sie die Bildergalerien

Im Rezept von Jörg Mink müssen die Entenbrüstchen rund 30 Minuten im Ofen ziehen. In dieser Zeit können die Beilagen vorbereitet werden, es gibt Kartoffelpüree, mit Trüffelöl verfeinert, und Rosenkohl. Letzterer wird bei Jörg Mink nur wenig gekocht, dann aber intensiver in Butter geschwenkt. "Die Röschen dürfen nicht zerfallen und müssen noch Biss haben", so der Fachmann über die ideale Zubereitung. Und Gäste, die kein Geflügel mögen, müssen bei diesem Gang nicht aussetzen, für sie ist kurzgebratenes Fleisch eine gute Alternative.

Hier kommen Sie zu den Rezepten

  • Arbeitsschritte zum Kochen einer
  • Arbeitsschritte zum Kochen einer Lachs
  • Arbeitsschritte zum Kochen einer Entenbrust unter der Honigkruste
  • Arbeitsschritte zum Kochen einer Crème brûlée

Völlig stressfrei lassen sich die beiden Vorspeisen angehen. Die Lachsflädle schmecken ohnehin besser, wenn sie eine Weile im Kühlschrank waren und das Himbeermark fürs Salatdressing muss nicht am Festtag zubereitet werden. Mag das Zusammenspiel von Wintersalat und Beeren bei der Vorspeise ungewöhnlich klingen, ist die Nachspeise umso bekannter. Die "Creme Brulee" ist ein Klassiker unter den Desserts und passt ideal in ein "stressfreies" Menü. Denn rund eine Stunde sollte sie im Ofen stocken, Zeit genug, um sich genüsslich den anderen Gängen hinzugeben.

Und noch ein Tipp von mir: Es muss nicht alles so aussehen, wie auf den Fotos vom Probekochen bei Jörg Mink. Viel wichtiger ist, dass es allen schmeckt und man gemeinsam gemütlich genießt!

Michael Branik

Letzte Änderung am: 12.12.2011, 14.27 Uhr