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Einfach und gut! So ist das "Apfelbrot" und genau deshalb gehört es zu den Klassikern in der Weihnachtsbäckerei. So auch im Team von Harry Ulrich, wo eine traditionelle Zubereitung alle auf den Geschmack gebracht hat.

Das "Apfelbrot mit Pinienkernen" ist ein Rezept aus dem privaten Backbuch meiner Kollegin. In ihrer Familie hat das fruchtige Gebäck seit Generationen seinen Stammplatz auf dem adventlichen Kaffeetisch und inzwischen hat sie das gesamte Backstuben-Team auf den Geschmack gebracht. Wir sind uns sicher, das gelingt auch bei Ihnen! Zumal diese Zubereitung sehr einfach ist.
Allerdings will gut Ding Weile haben, bitte beachten Sie, dass vor dem Backen die Apfelfüllung, später dann auch das fertige Gebäck mindestens fünf Stunden durchziehen muss. Das ist einmal wichtig, damit der Zucker den Saft aus den Äpfeln ziehen kann. Denn dieser Apfelsaft und der zugesetzte Rum sind letztlich die einzige Flüssigkeit im Teig. Wer hier ungeduldig ist, hat nachher eine zu trockene, nicht zu verarbeitende Teigmasse.
Und nach dem Backen ist das Apfelbrot zunächst noch sehr trocken. Lässt man es dann genügend lange durchziehen, geht die Feuchtigkeit der Äpfel ins Gebäck über. Wir backen dieses Apfelbrot in einer Ringform, Durchmesser ca. 28 cm. Das ist aber nur ein Vorschlag, eine Kastenform erfüllt hier auch ihren Zweck.
Ob Ring oder Kasten, damit Ihr Apfelbrot schön aus der Form kommt, sollten Sie diese in jedem Fall sehr gründlich vorbereiten. Gehen Sie so vor:
Erst die Backform sorgfältig fetten, dann mit der offenen Seite nach unten (also kopfüber) auf die Arbeitsfläche stellen und das Fett fest werden lassen. Anschließend mit dem Backpinsel nochmals sehr sorgfältig die gesamte Form abstreichen. So verteilt sich das Fett lückenlos. Nun streuen Sie die Form mit Mehl aus. Dazu erst viel Mehl in die Form geben und diese anschließend so lange drehen und wenden, bis sich das Mehl wirklich überall in der Form verteilt hat. Restliches Mehl ausschütten.
Lassen Sie das gebackene Brot in der gestürzten Form (Öffnung nach unten) auskühlen. So bleibt Feuchtigkeit im Gebäck.
Wer ohne Alkohol backen will, ersetzt die genannte Menge durch Apfelsaft.
Bei der Dekoration können Sie wieder Ihren Geschmack und Ihre Fantasie entscheiden lassen. Eventuell ein paar Pinienkerne und/oder Apfelchips in die noch nicht verfestigte Glasur streuen, das gibt eine interessante Optik. Ebenso, wenn Sie mit Rosinen oder Cranberries dekorieren.
Übrigens: Rosinen und/oder Cranberries (je etwa 100 g) machen sich auch im Gebäck gut.
Susanne Brenner / Harry Ulrich
Letzte Änderung am: 28.11.2011, 12.24 Uhr