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Nach zehn Millionen verkauften Tonträgern, einer Vielzahl von Gold- und Platinschallplatten, „Goldenen Stimmgabeln“ und fünf "Echo"-Auszeichnungen ist der Gewinn der Superwunschmelodie 2011 sicher ein weiterer Grund für Andrea Berg, sich in Kleinaspach wie in einem Märchen aus „Tausend und einer Nacht“ zu fühlen.

Eigentlich war es nur eine Frage der Zeit, wann Andrea Berg den Triumph der Erstplatzierten in der Superwunschmelodie genießen würde. Vielleicht war es kein Zufall, dass die gebürtige Krefelderin vor nahezu zwei Jahrzehnten mit dem Lied „Kilimandscharo“ auf sich aufmerksam machte. Denn beharrlich wie eine Bergsteigerin, die weiß, dass sie den Gipfel eines Bergmassivs erklimmen kann, hat Andrea Berg damals ihre Karriere begonnen.
Doch dabei hat sie die anderen Dinge des Lebens nie aus den Augen verloren: Sie blieb, bis ihre Tochter zur Welt kam, Sängerin und Arzthelferin zugleich. Andrea Berg wollte und will nie eine unter Vielen sein. Sie präsentiert sich in Bühnenoutfits, die Kolleginnen von ihr nicht mal im heimischen Schlafzimmer anziehen würden und sie steht zu den sexy Outfits, in denen sie ihre Shows präsentiert, auch auf die Gefahr hin, zu polarisieren.
Dass Andrea Berg in diesem Jahr die strahlende Gewinnerin der Superwunschmelodie werden könnte, war vorauszuahnen, wenn man sich ihren „Platzierungs-Countdown“ anschaut:
2007 ein Platz 9, 2008 auf Platz 8, 2009 auf Position 6, 2010 gehörten ihr die Plätze 4 und 7 in der Top Ten der Superwunschmelodie. Mit „Schenk mir einen Stern“ ist die attraktive Mittvierzigerin eine verdiente Siegerin der Superwunschmelodie 2011.
Die Top 10 von 2011
1 Schenk mir einen Stern | Andrea Berg
2 Auf den Dächern von Berlin | Ute Freudenberg Christian Lais
3 Hundert Prozent | Helene Fischer
4 Du kannst noch nicht mal richtig lügen | Andrea Berg
5 Manchmal | Peter Kraus
6 Ich war noch niemals in New York | Udo Jürgens
7 Du hast mich tausendmal belogen | Andrea Berg
8 Manchmal kommt die Liebe einfach so | Helene Fischer
9 Küss mich, halt mich, lieb mich | Ella Endlich
10 Mitten im Paradies | Helene Fischer
Romain Fehlen
Letzte Änderung am: 18.03.2011, 19.06 Uhr