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Hanne HallerStarke Frauen weinen heimlich

Kurzinfo

Solist:
Hanne Haller (voc)
Komponist:
Hanne Haller
Erschienen:
1986

Biografie

Hanne Haller war über Jahrzehnte hinweg eine erfolgreiche Künstlerin, angesiedelt zwischen modernem deutschen Schlager und chansonhaften Liedern.

1965 saß die Tochter einer Opernsängerin als Fünfzehnjährige in einer Rockband am Schlagzeug. Ihr Sportstudium mußte sie wegen einer Krankheit aufgeben, danach begann sie eine Ausbildung zur medizinisch-technischen Assistentin in Göttingen. Erst dann lernte sie den Beruf der Tonmeisterin. 1970 trat sie mit ihrer ersten Single "Frühling in Vietnam" musikalisch in Erscheinung. 1979 erschien ihr erstes Album, das im Stil noch an die verstorbene Sängerin Alexandra erinnerte. Erst als Haller ihren eigenen Stil entwickelte, stellte sich der Erfolg ein. Den Durchbruch schaffte sie mit "Samstagabend", der Song stand für Wochen in den Spitzenpositionen der Hitparaden. Haller wurde 1979 zur "Showentdeckung des Jahres" und erreichte 1985 beim Grand Prix d'Eurovision den zweiten Platz. Von da an begann sie auch selbst zu schreiben und produzierte Stars der Schlagerszene wie Lena Valaitis, Daliah Lavi, Katja Ebstein, Rex Gildo, Milva u.v.a. Zeitweise arbeitete sie unter dem Pseudonym "Hansi Echer", was ihr die Akzeptanz in der stark männerdominierten Musikszene erleichterte. Ihren größten Erfolg hatte sie mit ihrer Entdeckung, der Gruppe "Wind", die mit dem von ihr verfassten Lied "Für alle" 1985 den zweiten Platz beim Grand Prix belegten. Ihre bekanntesten Titel sind "Mein lieber Mann", "Bratkartoffeln mit Spiegelei" und "Schatz, ich will ja nicht meckern". Dreimal bekam sie die "Goldene Stimmgabel" als erfolgreichste deutsche Schlagersängerin und Komponistin. Im November 2005 erlag Hanne Haller nach fünfwöchigem Koma ihrem Krebsleiden. Zuletzt hatte sie in Bayern am Tegernsee gelebt. (Lexikon des deutschen Schlagers)