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Knurrig und urschwäbisch

Bienzle sagt Adieu

Kriminalhauptkommissar Ernst Bienzle ist ein äußerst ruhiger und geduldiger Ermittler, der viele Fälle durch genaue Beobachtung, mit Aufmerksamkeit und Kombinationsgabe löst. Wie sein Schöpfer, der Auto Felix Huby, stammt Bienzle aus Dettenhausen bei Tübingen – ein echter Schwabe, dem gerne auch mal ein schwäbischer Fluch entschlüpft.

Der Krimiheld

Bei seinen Ermittlungen erweist sich der KHK als eigensinnig bis störrisch, auch das Delegieren fällt ihm schwer. In schwierige Situationen begibt er sich meist lieber allein; nur einige wenige Kollegen zieht er ins Vertrauen. Ganz Genussmensch, ist Bienzle auch während wichtiger Ermittlungen einem guten Tropfen Wein oder einem deftigen Rostbraten mit Spätzle nicht abgeneigt.

Unter seinem Arbeitspensum leidet häufig das Privatleben: Bienzles erste Ehe ging daran zugrunde; seine spätere Freundin Hannelore hat nach einigen Schwierigkeiten gelernt, mit dem passionierten Ermittler zurechtzukommen. In seiner Freizeit ist Ernst Bienzle gerne auf der Schwäbischen Alb unterwegs, alleine oder zusammen mit Hannelore – entweder um mal abzuschalten oder um besser über einen aktuellen Fall nachdenken zu können.

Der Autor

Felix Huby, Jahrgang 1938, heißt mit bürgerlichem Namen Eberhard Hungerbühler und ist einer der produktivsten und erfolgreichsten deutschsprachigen Drehbuchautoren. Er verließ das Gymnasium ohne Abitur und arbeitete mehrere Jahre als Journalist, bevor er seine Karriere als freier Schriftsteller begann. Huby verfasste unzählige Romane, Drehbücher, Hörspiele, Jugendbücher und Theaterstücke. Er schuf Fernsehserien wie "Oh Gott, Herr Pfarrer", "Abenteuer Airport" oder "Pfarrerin Lenau".
Mit seinem Kriminalhauptkommissar Bienzle aus Stuttgart kreierte Huby den Prototypen des schwäbisch-eigensinnigen Ermittlers. Die "Tatort"-Verfilmungen mit Dietz-Werner Steck in der Hauptrolle machten den "Bienzle" in der ganzen Bundesrepublik bekannt. Felix Huby ist Träger des "Ehren-Glauser" für sein Lebenswerk. Heute lebt er in Berlin.

Die neuesten sechs Bienzle-Krimis von Felix Huby



▪ Der Atomkrieg von Weihersbronn, Rowohlt 1977 (später: Bienzle und der Terrorist)
▪ Bienzle und der Tod im Tauerntunnel , Rowohlt 1977
▪ Ach wie gut, dass niemand weiß, Rowohlt 1978 (später: Bienzle und der Puppenspieler)
▪ Bienzle und der falsche Mord, 1979, Rowohlt
▪ Bienzle stochert im Nebel, 1983, Rowohlt
▪ Bienzle und die schöne Lau, 1985, Rowohlt
▪ Bienzles Mann im Untergrund, 1987, Rowohlt
▪ Bienzle und das Narrenspiel, 1988, Rowohlt
▪ Bienzle und der Sündenbock (Stories) Rowohlt 1990
▪ Gute Nacht, Bienzle Rowohlt 1992
▪ Bienzle und der Biedermann, Rowohlt 1994
▪ Bienzle und der Champion, Rowohlt, 1999
▪ Bienzle und die lange Wut, 2000, Rowohlt
▪ Bienzle und der Klinkenmörder, 2001, Rowohlt
▪ Bienzle im Reich des Paten, 2002, Rowohlt
▪ Bienzle und die letzte Beichte, 2005, Fischer
▪ Bienzles schwerster Fall, 2006, Fischer
▪ Bienzle und das ewige Kind, 2009, Fischer
▪ Adieu Bienzle, 2011, Fischer

Letzte Änderung am: 28.06.2011, 08.44 Uhr