Wie funktioniert "virales Marketing"? Warum ist das oft totgesagte Latein immer noch lebendig? Was hat der "Hinz-Triller" mit dem Verkehrsfunk zu tun? Mehr über diese und verwandte Themen erfahren Sie hier.
Die Blindenschrift Braille ist nach ihrem Erfinder benannt: dem Franzosen Louis Braille. Er war blind und wollte trotzdem lesen und schreiben. Am Blindeninstitut in Paris griff er die Ideen einer so genannten Nachtschrift auf, nutzte diese Idee, Punkte zu kombinieren, und entwickelte diese Schrift weiter. Braille basiert auf sechs tastbaren Punkten, die angeordnet sind wie auf einem Würfel. Je nachdem, wie viele und welche der Punkte gesetzt sind, entstehen unterschiedliche Buchstaben. Möglich sind 63 Kombinationen plus Leerzeichen.
Man sagt das so: Jemand ist stumm wie ein Fisch, aber die Redensart ist völlig falsch, weil Fische gar nicht stumm sind. Sie produzieren Töne, Geräusche, sie kommunizieren miteinander, und die Vielfalt der Töne, die sie hervorbringen, lässt sich durchaus mit der von Vögeln vergleichen.
Tränen, Feuerwerk und Emotionen: Diese Eindrücke des Tages der Deutschen Einheit vor 20 Jahren sind uns bis heute noch gut in Erinnerung geblieben. Es war ein historischer Moment für die gesamte wiedervereinte Nation.
Dirndl, Brez'n, Lederhosen und hektoliterweise Bier: So ließe sich das Oktoberfest in München beschreiben. Alle Jahre wieder lassen es die Bayern und ihre Gäste in ihren Bierzelten ordentlich krachen.
Oftmals für tot erklärt, lebt das Latein in der Geschichte immer weiter fort. Ein Vorzug dieser zeitlosen Sprache besteht nämlich darin, dass sie sich seit ihrer Entstehung nicht gewandelt hat. Ein Gespräch mit Herrmann dem Cherusker etwa wäre daher kein Problem.
Paulus soll bei seinem Abschied aus Jerusalem die rechte Hand der Freundschaft gereicht worden sein. Große Verbreitung fand das Ritual des Händeschüttelns vermutlich im 17. Jahrhundert durch die Quäker, später besiegelte man Handelsgeschäfte mit dem Handschlag.
Wir sind täglich zahlreichen Lärmquellen ausgesetzt: Straßen- und Schienenverkehr, Flugverkehr, Fabriklärm, aber auch allzu lebhafte Nachbarn können uns den letzten Nerv rauben - und krank machen. Bis zu 4000 Herzinfarkte pro Jahr sollen durch den tagtäglichen Krach verursacht werden.
Seit Anfang der 70er Jahre signalisiert der ¿Hinz-Triller¿ Anfang und Ende wichtiger Verkehrsnachrichten im Radio. Dieses akustische Signal lässt selbst stumm geschaltete Autoradios wieder anspringen und unterbricht unbeirrt laufende CDs oder Kassetten.
Mund-zu-Mund-Propaganda ist out, heute gibt es "virales Marketing" im Internet. Die Methode ist einfach: Ein Video wird von einem Internetnutzer angeklickt, er verschickt es an andere User und so weiter. Klingt technisch, ist es aber nicht. Denn damit das klappt, braucht es viel Gefühl.
In den Medien und in politischen Debatten ist ständig von Leistungsträgern die Rede. Doch was ist das eigentlich genau, ein Leistungsträger? Durch was zeichnet er sich aus, welche Leistung muss er er- bzw. vollbringen, um als ein solcher zu gelten?
Zeitung lesen und Fernsehen war gestern. Heute verbringt der sogenannte "digital native" einen Großteil seiner Zeit vor dem PC und mit dem Handy am Ohr, um sich zu informieren, sich zu präsentieren und um mit dem Rest der Welt zu kommunizieren.
Wie misst man die Schärfe von Chilli oder Peperoni? oder Tabasco? Warum bekommt man im Gesicht keine Gänsehaut? Gabor Paal beantwortet in SWR2 Impuls Ihre Fragen.
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