"Zufall ist immer das Fällige, was uns trifft" – diese Worte von Max Frisch hat Lore Walb als Lebensmotto übernommen und erinnert im Interview mit Monika Meister vom Bayerischen Rundfunk an ihre Biografie und ihren Werdegang als "Rundfunkpionierin".

Die Journalistin Lore Walb.
Lore Walb, langjährige Leiterin des Frauen- und späteren Familienfunks des Bayerischen Rundfunks, erhält 1996 den Preis des Journalistinnenbundes für ihr Engagement und ihre Hilfsprojekte der Sendung "Notizbuch" des BR.
Berühmt und auch berüchtigt wurde Lore Walb durch ihre "Sozialreportagen" und ihren feministischen, ungeschminkten Blick auf das Leben und die Rolle der Frau in den späten 50er und 60er Jahren.
"Als Zeitgenossin denken, als Zeitgenossin handeln" - so packte Lore Walb auch politische Themen an. Nicht nur die Einhaltung der Menschenrechte zum Beispiel in Vietnam, Spanien oder Griechenland waren ihr ein Anliegen, sondern auch die Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau. Im Interview mit Monika Meister blickt sie auf ihre Zeit und ihren Weg als Journalistin und Redakteurin beim Südwestfunk (SWF) und Bayerischen Rundfunk (BR) zurück.
1996. Quelle: Bayerischer Rundfunk (BR). Länge: 27 Minuten.
Letzte Änderung am: 10.10.2011, 10.57 Uhr