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Von Thomas Nachtigall. SWR2 Wissen vom 08.02.2010.Ein Zentralgestirn mit Planeten, auf denen es weder zu heiß noch zu kalt für Leben ist die nicht zu groß oder zu klein für eine Atmosphäre sind und aus festem Gestein bestehen - all das, was bislang ein Sonderfall unseres Sonnensystems schien, scheint im Universum eher üblich. Seit 1995 der erste Planete im Orbit eines fremden Sterns entdeckt wurde, haben Astronomen über 350 weitere "Exoplaneten" ausgemacht. Die Europäische Südsternwarte ESO betreibt von ihren Observatorien in den Anden aus eine regelrechte Planetenjagd. Gemeinsam mit den USA und Japan baut sie zudem ein Radioteleskop, das auch die dunklen, interstellaren Wolken beobachten kann, in denen ständig neue Sterne und Planetensysteme entstehen.