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SWR2 am Morgen | SWR2 Impuls SWR2 "Chanson des Monats"

Von Thomas Pigor - jeden Monat neu

Thomas Pigor gilt als Erneuerer des deutschen Chansons. Er ist die eine Hälfte des Duos Pigor singt - Benedikt Eichhorn muss begleiten. Für ihre "Großstadtsongs des ausgehenden Jahrhunderts" erhielten die beiden den deutschen Kleinkunstpreis. Für SWR2 am Morgen schreibt und singt er exklusiv das "Chanson des Monats" zu einem aktuellen politischen Thema.

Letzte Änderung am: 01.02.2011, 17.41 Uhr



SWR2 Chanson des MonatsDer virtuelle Mob

Chanson des Monats Mai 2012

Der virtuelle Mob

3:52 min


Ich bin der König aller Foren, ich bin überall präsent
Ich bin unflätig, zotig und impertinent
Mein Deutsch ist erbärmlich, meine Wortwahl vulgär
Orthographie ist mir lästig und zu elitär

Ich gebe ungefragt zu allem meinen Senf dazu
Ich hab von nichts eine Ahnung und ich respektiere kein Tabu
Ich pöble wild drauf los auch ohne triftigen Grund
Reflexartig wie ein Pawlowscher Schweinehund

Ich bin der Abschaum
Ich krieche über deinen Desktop
Hallo!
Ich bin der virtuelle Mob

Ich will alles umsonst und zwar sofort per Mausclick
Ich finde Urheberrechte nerven nicht nur in der Musik
Ich rippe alle neuen Kinofilme und Videoclips
Cool! Und ich liebe Gossips

Ich fordere Freiheit im Netz und das Recht abzufahrn
Auf folternde Marines und auf nackte Taliban
Ich mobbe deine Kinder im virtuellen Schulhof
Baby sieh dich vor, dass ich dich nicht irgendwie doof

Finde, oder provokant gegen meine Norm
Wenn du mir gegen den Strich gehst, werde ich zum Shitstorm
Ironie, ich weiß nicht wie sowas geht
Ich kapier den Witz nie, wenn kein Smiley dahintersteht

Ich bin der Abschaum
Ich krieche über deinen Desktop
Hallo!
Ich bin der virtuelle Mob

Ich bin immun gegen Logik, die Macht des Arguments
Aufaddierte Ignoranz heißt bei mir Schwarmintelligenz
Im Zweifelsfalle reagiere ich national
Ich bin altersrassistisch und antiliberal

Ich fordere die Todesstrafe für den pädophilen Morast
Die Herausgabe der Täter an den Flashmob vor dem Knast
Ich bin das Mobbingmonster, das unbekannte Ungetüm
Du kannst mich nicht fassen, denn ich bin und bleibe anonym

Thorsten, Essen ist fertig!

Musik und Text: Thomas Pigor

Letzte Änderung am: 01.02.2011, 17.41 Uhr



SWR2 Chanson des MonatsGrassgedicht

Chanson des Monats April 2012

Grassgedicht

4:38 min

Ostern 2012 - nasskalt
Ein Tiefdruckgebiet nach dem andern
Vor dem Osterspaziergang sagt mancher: “Halt!
Was für ein Blödsinn in der Kälte rumzuwandern!“
Auch das Fernsehprogramm reißt es wirklich nicht
Die Erlösung bringt uns ein Gedicht

Mit dem Gedicht von Günther Grass
Macht Ostern wieder richtig Spass
Ostern ham ja alle frei
Und Lust auf eine Keilerei
An den Osterhasen glaubt sowieso keiner mehr
Darum ist Ostern für viele ziemlich inhaltsleer
Doch die eierlose Zeit ist jetzt vorbei
Günther Grass legt uns ein riesengroßes Ei

Ein Gedicht das ist gut, denn ein Gedicht ist nicht lang
„Warum schweige ich“ - Wow! Was für ein Anfang!
Und erst die Überschrift, Boah! „Was gesagt werden muss“
Dann ein Schuss Holocaust-Pathos in den Duktus
„Mit letzter Tinte“ Voll Grass! Dieser Halbsatz
Hat praktisch jetzt schon seinen Platz im Zitatenschatz
Dann mit der Antiantisemitismuskeule drohn
Und fertig ist die Provokation!

Mit dem Gedicht von Günther Grass
Macht Ostern wieder richtig Spass
Da hat er wieder was riskiert
Und alle mächtig provoziert
Der alte Grass setzt sich voll in die Nesseln
Das treibt die Ostereiersucher aus den Sesseln
Und die schießen aus vollen Rohrn
Und haun ihm seine Lyrik um die Ohrn

Henryk Broder steigt drauf ein mit großem Tamtam
Und geht wie immer pfeilgrade ad personam
Es schreibt Hochhuth der versierte Profimoralist:
„Du bist geblieben, was du freiwillig geworden bist!“
Es äußern sich auch Klarsfeld und Westerwelle
Und jeder drittklassige Fernsehintellektuelle
Gibt mit Empörung seinen Senf dazu
Und Ruprecht Polenz den Senf der CDU

Und der Biermann zerfreundet seine Freundschaft
Und schreibt Prosa sei das und stümperhaft
Und der Innenminister Jischai von der Schas Partei
Legt in Israel ein innerisraelisches Ei
Und fordert im Fernsehen vehement
Dass man dem Grass den Nobelpreis aberkennt
Und erklärt ihn zur unerwünschten Person
Avi Primor bezieht zwar dagegen Position
Aber einig ist sich fast das ganze Feuilleton:
Grass ist 84. Und die Definition
Von antisemitisch wird durchdekliniert
Weil die Atomproblematik viel zu kompliziert
Ist und sich keiner auch nur ansatzweise auskennt
Doch in Befindlichkeit sind alle kompetent

Und Ahmadinedschad applaudiert Grass laut
Weil sich ihm niemand das Wort „Maulheld“ übersetzen traut

Mit dem Gedicht von Günther Grass
Macht Ostern wieder richtig Spass
Was soll man sonst an Feiertagen
Tun, als aufeinander einzuschlagen
Alle zetern und spritzen Gift und Galle
Endlich ham wir wieder mal Osterkrawalle
Und der Osterhase war und alle wissen es
Als Karnickel bei der Waffen SS

Mit dem Gedicht von Günther Grass
Macht Ostern wieder richtig Spass
Nur hat sich Günther Grass verschätzt
Sein Thema hat er nicht gesetzt
Dafür kann er mal sehn, was ein Gedicht anrichtet
Ihm die Öffentlichkeit als Gericht andichtet
Und wir Zuschauer kommn auf unsre Kosten
Und spürn an Ostern einen Hauch von Nahem Osten

Musik und Text: Thomas Pigor

Letzte Änderung am: 01.02.2011, 17.41 Uhr



SWR2 Chanson des MonatsFragen an die CeBIT

Chanson des Monats März 2012

Fragen an die CeBIT

3:20 min

Jedes Jahr im März in Hannover
Treffen sich die Großen der Zunft
Und präsentieren dort gemeinsam
Die Zukunft der Zukunft.

Kammama kammama einer sagen
Wen ma da wen ma da fragen kann?
Ich hätte da hätte da ein paar Fragen an die CeBIT
Fragen an die CeBIT.

Bitte erklärt doch mal einem blutigen Laien
Was ist in 20 Jahren mit meinen Dateien
Sagt mir welche Formate ich dann noch lesen kann?
Komm ich in 20 Jahren noch an mein Fotoalbum ran?

Fragen an die CeBIT
.jpg ist doch dann weg oder?
Mit .mp3 ist es dann auch vorbei
.doc, .mov, .wav und .pdf
Ist veraltet in null komma Josef!

Bitte verratet mir in welchen Formaten
Speichert man am besten seine Daten?

Ihr wart das Morgen von gestern
Seid das Heute von heute
Ihr plant schon das Heute von morgen
Ihr träumt das Morgen von morgen.
Doch wir Gestrigen von heute
Sorgen uns um das Gestern von morgen.

Was wird in Zukunft aus der Vergangenheit,
Aus den persönlichen Archiven
Angesichts der grassierenden Geschichtslosigkeit
Der Digitalen Naiven?

Und wenn ich in 20 Jahren mit meiner Festplatte ankomme
Heißt es dann? Haha, eine Festplatte! Haaa!
Nein, tut uns leid
USB das ist finsterste Steinzeit?
.jpg? Hau´s weg!

Ihr wart das Morgen von gestern
Seid das Heute von heute
Ihr plant schon das Heute von morgen
Ihr träumt das Morgen von morgen
Doch wir Gestrigen von heute
Sorgen uns um das Gestern von morgen.

Musik und Text: Thomas Pigor

Letzte Änderung am: 01.02.2011, 17.41 Uhr



SWR2 Chanson des MonatsFunkenmariechen

Chanson des Monats Februar 2012

Funkenmariechen

4:11 min

Vor gut einem Jahr sind zwei Männer gekommen
Und haben dich zu zweit in die Mangel genommen
Sie haben dich stundenlang immer das Gleiche gefragt
Und du hast siebzehnmal „Nein“ und einmal „Ja“ gesagt

Sie haben dich geködert du hast dich verpflichtet
Sie habn dich für ihre Zwecke abgerichtet
Nun machst du gute Miene zum bösen Spiel
Bis Ende Februar, das ist der Deal

Funkenmariechen, was tust du da bloß?
Für wen und für was gibst du dich her?
Deine Augen sind leer ich kenn dich nicht mehr
Du bist völlig übernächtigt und freudlos

Funkenmariechen, ich hol dich da raus
Hör zu, die Rettung ist nah!
Wach auf Mariechen, dein Prinz ist da!
Und der holt dich aus diesem Irrenhaus

Lass die Garde im Stich, lass den Elferrat saufen!
Du musst deine Jugend nicht länger verkaufen
Die Zeit des Humba Tätärä ist vorbei
Der Bann ist gelöst, Marie, du bist frei!

Vorbei ihre Bütten, ihr Wortgeklauber
Der falsche Prinz! Sein fauler Zauber
Ist gebrochen, du darfst jeden Abend um Zehn
Schon ins Bett, oder einfach fernsehen

Funkenmariechen, los steig ein!
Mein Schlitten steht vor der Tür
Wach auf Mariechen, steig ein, ich entführ
Dich wir fliehen nach Schleswig-Holstein!

Und da oben bläst uns der Wind um die Ohren
Vielleicht ist die Nordsee sogar zugefroren
Oder die Ostsee, wer weiß? Es ist ganz egal
Hauptsache dort ist kein Karneval

Funkenmariechen, siehst du mich nicht?
Ich bin der mit der Skimütze, ja, ich bin
Der mit dem Anorak von Jack Wolfskin
Der gerade die schunkelnden Reihen durchbricht

Funkenmariechen, hörst du mich nicht?
Marie ich bin da, ja ich bins
Ich komm dich jetzt holen
Ich bin der wahre Prinz!
Ich bin der wahre Prinz!
Nicht diese Pfeife, dort auf der Bühne, lasst mich durch!
Ich muss zu Marie!
Das ist meine Marie!
Ich bin der wahre Prinz!!!
Marie! Marie! Marie!

Musik und Text: Thomas Pigor

Letzte Änderung am: 01.02.2011, 17.41 Uhr



SWR2 Chanson des MonatsWeltuntergang

Chanson des Monats Januar

Chanson des Monats Weltuntergang

Zweitausendzwölf kommt der Weltuntergang. Sagen die Mayas, doch Familie Müller sagt: "Nee Zwanzig Zwölf wird der Brüller!". Was soll'n wir glauben angesichts dieses Geeiers, den Prophezeiungen der Müllers oder Mayas? Fragt sich Thomas Pigor im Chanson des Monats.

3:49 min


Zweitausendzwölf kommt der Weltuntergang.
Ende des Jahres kurz vor den Feiertagen.
Zweitausend Zwölf wird ein Planet mittenmang
In den weihnachtlichen Bimmelbammel schlagen.

Sagen die Mayas doch Familie Müller
Sagt: "Nee Zwanzig Zwölf wird der Brüller!"
Was solln wir glauben angesichts dieses Geeiers,
Den Prophezeiungen der Müllers oder Mayas?

Die ganze Wulffdiskussion im Januar
Brauchen wir einen neuen Bundespräsidenten?
Für die Müllers war der Fall von Anfang an klar:
"Man sollte dieses Trauerspiel beenden"

Doch die Mayas sag´n: „Jetzt bitte keinen Neuanfang!
So eine Bundespräsidentenwahl dauert ziemlich lang
Solln wir nicht den alten behalten, auch wenn er nur halbwegs funktioniert
Weil sich das nicht rentiert, bis man nen neuen installiert
Wenn der Planet die Erde rammt
Wär der neue grade mal 'n paar Monate im Amt.“

Zweitausend Zwölf kommt der Weltuntergang
Nicht am dreißigsten Mai sondern später.

Spielt das Klima verrückt oder geht der große Abgang
Auf das Konto durchgeknallter Attentäter?
Fragen die Mayas doch Familie Müller
Ist überzeugt: "Zwanzig Zwölf wird der Brüller!"
Was solln wir glauben angesichts dieses Geeiers
Den Prophezeiungen der Müllers oder Mayas?

Sollte man jetzt wirklich noch bevor die Welt untergeht
Den griechischen Haushalt sanieren?
Und was im Laufe des Jahres noch an Wahlen ansteht
Sollte man das nicht schleunigst annulieren?

Denn ob Obama ob Mitt Romney
Ob Hollande ob Sarkozy
Intressiert es wirklich wer Schleswig-Holstein regiert
Wenn es Ende des Jahr überflutet wird?

Und wenn dann wieder die Müllers eine rosarote Zukunft beschwören
Diese optimistischen Prognosen könn' und wolln nicht mehr hören!
Der Euro wird wieder stark
Und die FDP kommt aus dem Quark!

Zweitausend Zwölf kommt der Weltuntergang
Nur die Müllers haben daran ihre Zweifel
Die Mayas hingegen warnen schon jahrelang
Vor dem Vulkanausbruch in der Eifel.

Doch die Müller sagen: "Nee keine Gefahr
Weltuntergang ist doch jedes Jahr!"
Wir sagen egal ob Müller oder Maya
Zweitausend Zwölf das wird was
Mein Gott das wird was
Zweitausend Zwölf
Au weia!

Musik und Text: Thomas Pigor

Letzte Änderung am: 01.02.2011, 17.41 Uhr



SWR2 Chanson des MonatsNichts am Hut

Chanson des Monats Dezember

Chanson des Monats Dezember Nichts am Hut

3:32 min


Die einen gehn zum Weihnachtsmarkt
Und kaufen Kerzen.

Mit weihnachtlicher Blasmusik
In großen Terzen.

Sie saufen viel zu süßen Glühwein
Lieben gebrannte Mandeln und

Lieben es auf Weihnachtsfeiern mit
Kollegen anzubandeln.

Die einen tun das, was man eben
An Weihnachten so tut.

Die andern ham mit Weihnachten nichts am Hut
Weihnachten nichts am Hut
Die hams gut!

Die einen haben Dauerstress
Mit Geschenken

Oder müssen sich Weihnachtsbundespräsidentenansprachen
Ausdenken.

Von den Ansprachen von den Plätzchen, den gutgemeinten guten Taten,
In der Regel sind über 90 Prozent missraten.

Die einen zollen wie wild dem Einzelhandel Tribut,
Die andern ham mit Weihnachten nichts am Hut

Die andern ham mit Weihnachten nichts am Hut
Weihnachten nichts am Hut
Die hams gut!

Dann kommt die Zeit zwischen den Jahren
Wenn die einen zum Ski fahren fahren.

Dann hams alle gut an diesen vier Tagen.
Da kann man wirklich nichts dagegen sagen.

Wenn das Telefon keinen Muckser tut
Da hams alle gut, da hams alle gut.

Wenn die Behörden Ruhe geben und die Stadt ist leer
Dann ist Zeit für innere Einkehr.

Man seine Steuererklärung machen, den Kleiderschrank sortiern
Sein Testament ändern und die Erben brüskiern.

Da hams alle gut da hams alle gut
Zwischen den Jahren habens alle gut.

An diesen vier Tagen
Da kann man wirklich nichts dagegen sagen.

Doch mit der Silvesterknallerei
Ist dann die schöne Zeit vorbei.

Da hams dann wieder nur die einen gut
Denn die ham mit Silvester nichts am Hut.

Musik und Text: Thomas Pigor

Letzte Änderung am: 01.02.2011, 17.41 Uhr



SWR2 Chanson des MonatsHerdprämie

Chanson des Monats November

Chanson des Monats November Herdprämie

3:00 min

Wir haben schon gedacht, das geht nicht mit rechten Dingen zu
Die Wehrpflicht abgeschafft, von der CSU? Hä?

Kurz danach, der Atomausstieg - Boa der Hammer
Schwarz Gelb schaltet ab. Samma samma samma

Doch endlich im November, es wurde auch höchste Zeit
Beschließt die Regierung Entschlossenheit

Wir kriegen die Herdprämie
Für die reichen Frommen

Herdprämie
Damit die Kinder nicht in die Hände von Profis kommen

Herdprämie - die Union zeigt Gesicht
Für die KiTaplätze reicht leider das Geld nicht, tja...

Horst Seehofer: „Betreuungsgeld, ich kann mich an den Sonntag noch genau erinnern, Edmund, ist in einer langen kontroversen Debatte in der bayerischen Staatskanzlei vor einigen Jahren entstanden...“

Wir haben schon gedacht bei der Libyen-Resolution
Das war ja blanker Pazifismus von der Argumentation her

Samma ham die alle was geraucht in der Union?
Auf einmal fordern die sogar den Mindestlohn!

Doch endlich im November Zwanzig Elf hat jetzt
Die CSU eine deutliche Markierung gesetzt:

Wir kriegen die Herdprämie
Wir ham uns schon gewundert

Herdprämie
Wegweiser für das 21. Jahrhundert

Herdprämie - 1,5 Milliarden - Geschenkt!
Dafür wissen wir wieder wo der Hammer hängt

Danke CSU, für diese klare Position
Danke! Also wirklich, wir dachten schon...

Herdprämie
Ein echtes Kabinettstück

Herdprämie
Nein, keine Klientelpolitik, nein

Herdprämie

Horst Seehofer: „Das Betreuungsgeld, das niemand anders in Deutschland vertreten hat, als die Christlich Soziale Union.“

Herdprämie

Kristina Schröder: „Das Betreuungsgeld steht im Koalitionsvertrag und deswegen müssen wir uns jetzt Gedanken machen, wie wir das ausgestalten können.“

Herdprämie

Kristina Schröder: „Das ist ein Unverschämtheit, denen mit Herdprämie... im Grunde sie als das Dummchen zu Hause am Herd zu bezeichnen. Das ist aber leider auch typisch deutsch...“

Herdprämie
Mmm... typisch deutsch

Musik und Text: Thomas Pigor

Letzte Änderung am: 01.02.2011, 17.41 Uhr



SWR2 Chanson des MonatsUhrangst

Chanson des Monats Oktober

Uhrangst

3:36 min

Am letzten Sonntag im Oktober ist die Sommerzeit vorbei
Wir stellen unsre Uhren eine Stunde vor
Wir drehn die Zeiger von zwei nach drei
Und legen uns eine Stunde länger aufs Ohr

(Wenn du dich mal da nicht täuschst
Du musst die Zeiger zurückdrehn
Und zwar von drei nach zwei
Und eine Stunde früher aufstehn)


Moment Moment Moment
Wenn es früher dunkel wird und später hell
Muss man dann nicht generell die Uhren eine Stunde nachdrehn?
(Nein!) Also von zwei nach drei, quasi nach vorn
Man hat eine Stunde verlorn, gewinnt dadurch mehr Tageslicht
(Stimmt nicht) - Ja wie denn dann?


(Es muss umgekehrt sein wie im März
Da drehten wir die Uhren rückwärts
Oder wars vorwärts?)


Eben! Das ist doch meine Frage
Genau das was ich dauernd sage, ich frage...


(Das ist die Ur Ur Ur Ur Uhrangst)
Wir denken noch es ist fünf vor zwei und plötzlich schlägt es drei
(Das ist die Ur Ur Ur Ur Uhrangst)
Wir fragen uns ist unsre Zeit um Drei vorbei?


(Uhrangst)
Oder ist man früher dran als man denkt
Und kriegt eine Stunde geschenkt?


(Eine Stunde im Schnee mit gebrochenem Bein
Oh eine Stunde kann lang sein!)


Kommen wir zurück zum Thema
Nehmamama ma an wir drehn ma
Die Uhren eine Stunde vor
Dann stehn wir morgens statt um sieben um acht auf
(Nein! Um sechs, Mann!)
Aber Aber Aber Aber dann wär es um sieben erst sechs Uhr
(Nein!)
Doch! Es muss umgekehrt sein! Ich bin mir sicher...


(Im Sommer sind die Tage länger
Länger sind im Winter die Nächte
Nächte sind im Sommer nicht lang
Lang sind im Sommer die Tage
Zurück zu deiner Frage
Sommertage sind im Sommer länger)


Was´n los?
(Wir ham´n Hänger )


(Das ist die Ur Ur Ur Ur Uhrangst)
Der letzte Sonntag im Oktober kommt näher immer näher und nähr
(Das ist die Ur Ur Ur Ur Uhrangst)
In diesem Jahr ist die Umstellung besonders schwer


(Das ist die Ur Ur Ur Ur Uhrangst)
Die Angst vor der Unausweichlichkeit
(Das ist die Ur Ur Ur Ur Uhrangst)
Was ist wenn mit der Zeit nicht Rat kommt sondern Ratlosigkeit?


Es ist bald soweit und wir ham kein Programm
Fasst doch bitte nochmal zusamm!


(Im Sommer sind die Tage länger
Länger sind im Winter die Nächte
Nächte sind im Sommer nicht lang
Lang sind im Sommer die Tage
Zurück zu deiner Frage
Sommertage sind im Winter länger)


Text und Musik: Thomas Pigor

Musik und Text: Thomas Pigor

Letzte Änderung am: 01.02.2011, 17.41 Uhr



SWR2 Chanson des MonatsSeptember

Chanson des Monats September

September

3:56 min

Hallo, wir sind wieder da!
Wir warn in Urlaub und zwar in Amerika!
Sowas? Wir auch! So ein Zufall! Mein Gott, da war was los!
Ich hab im Laptop 800 Fotos.
Die musst du dir alle alle anschaun.
Sag amal du bist ja gar nicht braun!

September! Die Mischpoke kommt zurück.
Und auf einmal wieder Sonnenschein
Was war das schön im August, es hat die ganze Zeit geregnet
und man war so wunderwunderbar, allein.

September! Die Stechmücken werden jetzt erst richtig aktiv.
Bzzzzz. Die ABC Schützen rennen in die Autos rein.
Bei den Banken hängt der Haussegen schief
Und die Kurse brechen schon wieder ein.

September, um Gottes Willen!
Die halbe Republik trägt Nerdbrillen
Alle begeistern sich an schwarzen Kunststoffgestellen
Und rennen in den Film von Woody Allen.

September, die Massen frieren
In Decken gehüllt auf den Terrassen.
Weil die Heizpilze manchmal ein bisserl explodier'n
Hat man ein Verbot erlassen.

September! Der Papst wird Berlin
Zum allerallerallerzweitenmal besuchen.
Und man sollte unbedingt schon mal einen Termin
Für die Grippeschutzimpfung buchen.

Und ein neuer alter Moderator
Erzählt in neuen Formaten alte Schoten.
Und auch dem Tagessschausprecher Mark Bator
Hamse seine Nerdbrille endgültig verboten.

Ou es wird richtig unangenehm.
Die Griechen schlucken nicht die bittre Pille.
Der Außenminister hat ein Imageproblem.
Wahrscheinlich liegt es an der Brille.

September! Über allem schwebt
Die Masse der Damoklesschwerter.
Wer den September politisch oder auch sonst überlebt
Ist im Oktober nicht beneidenswerter.

Die Tage werden kürzer, die Nächte werden lang.
September, das ist Neuanfang und Niedergang.

Eine der schönsten Melodien
Sang damals Karl Valentin:

Wie herrrrlich ist´s doch im Herrrrrbst
Im Herrrbst da ist mir so wohl.

Hat er das ironisch gemeint? Wir verstehen es nicht.
Wir grübeln und zermartern uns die Hirne.
Woher soll sie denn auch kommen, die Hellsicht
Mit nicht mal 60 Watt mehr in der Birne?

Musik und Text: Thomas Pigor

Letzte Änderung am: 01.02.2011, 17.41 Uhr



SWR2 Chanson des MonatsGammeln

Chanson des Monats August

Gammeln

3:35 min

In den Schimpfworten einer Sprache zeigt sich ihre poetische Kraft:
Du Saftsack! - Du Transuse! - Dumpfbacke! - Hirni!
Viele Schimpfworte sind zu Unrecht vergessen - Armleuchter! - So wie das wunderbare 60er-Jahre Schimpfwort.
Langhaariger! - Fast.
Beatle! Hippie! - Nein ich meine was andres.
Du Gammler! - Genau!

Lass uns Gammeln!
Lass uns mal gründlich recherchiern was das war.
Gammeln!
Das Lebensgefühl von damals rekonstruiern.
Gammeln!
Lass es uns durchexerziern, lass uns das
Gammeln!
Im August mal ausprobiern!

Begeben wir uns auf die Spur
Der hippiesken Subkultur der 60er Jahre
Haare Haare Harre Haare
Vollbart, weiche Drogen und Stirnband
Und setzen uns entspannt auf den Brunnenrand

Um zu Gammeln
lass uns das Nichts-Tun kultiviern!
Gammeln!
Durch Langsamkeit provoziern.
Gammeln!
Mit diesem Antikonformistischen Element -
Gammeln!
Gegen das Establishment.

ÄÄ – Ich mein nicht chillen in der Cocktailbar.
ÄÄ – Nicht Mails checken auf hippem Mobiliar.
Gammeln heisst Freiheit mediale Unerreichbarkeit.
Hey - Gammeln heisst: Zeit

Gammeln!
Einfach nichts konsumiern
Gammeln!
Lass uns das Nichts tun perfektioniern
Gammeln!
Mit der Gitarre auf dem Bocken hocken und
Gammeln!
Und hippiemäßig abrocken

Hey Leute, glaubt ihr wirklich, dass wir heute weiter sind als die damals in den 60er Jahren? Dann setzt euch das nächste Mal einfach, anstatt einen Espresso zu bestellen auf den Boden. Dort wo ihr seid. In der Shopping Mall, in der Einkaufspassage. Und wenn dann der Wachdienst kommt, dann beginnt ein Diskussion über Niederlassungsfreiheit und unser Recht nichts zu konsumiern.

Peace Leute. Love and Peace.
Eines muss ich aber noch dazusagen: Gammeln am Strand zählt nicht.

Musik und Text: Thomas Pigor

Letzte Änderung am: 01.02.2011, 17.41 Uhr



SWR2 Chanson des MonatsWas ist los mit Europa?

Chanson des Monats Julii

Was ist los mit Europa?

4:14 min

Was ist los mit Europa?
Was ist passiert mit der großen Vision?
Wars das jetzt mit der Integration?
Die letzte Illusion von Opa?
Was ist bloß los mit Europa?

Was ist los mit Europa?
Wo ist er geblieben der große Elan?
Zwischen Alltagsgeschäft und Schlendrian
Von Notwendigkeiten getrieben
Was ist davon übriggeblieben?

Dabei ist Europa real
Jedes Lebensmittelregal
Ist ein europäisches Fanal!
Die bürgerlichen Freiheiten
Sind europaweit Selbstverständlichkeiten
Gerade jetzt im Juli zu den Stoßzeiten
Kommen sich die Europäer näher
Der Alltag gibt Europa recht
Nur warum ist sein Image so schlecht

Was ist los mit Europa?
Die Erfolge liegen doch klar auf der Hand
Doch die Hand liegt hinter dem Tellerrand
Es klingt wie ein peinlicher Faux pas
Wenn einer sagt: „Du ich bin für Europa“

Defizite? - ganz klar
Aber darum geht es ja
Die demokratische Kontrolle der Kommission
Die viel zu kleine Rolle des Parlaments
Das regelt sich nicht von allein, sowas will erstritten sein
Der Euro in der Globalisierung, die Regulierung der Finanzmärkte
Sozialcharta und Mindestlohn
Das wär'n doch Gründe für die Vertiefung der Union

Und auch die EU Flüchtlingspolitik gehört auf den Prüfstand!

Was ist los mit Europa?
Warum macht es so eine schlechte Figur?
Ist es jetzt völlig der „Diktatur
Des Nächstliegenden“ erlegen?
Und weigert sich sich zu bewegen?


Was ist los mit den politischen Klassen?
Die sich von den Kläffern aus den Käffern vorführen lassen?
Den wahren Finnen, den wahren Ungarn, den wahren Monegassen
Und oh den wahren Bayern, die andauernd kraftmeiern müssen
Dieses Hinterwäldlerpack holt bei jeder Gelegenheit
Den nationalen Knüppel aus dem Sack
Und die wahren Dänen wollen: Grenzkontrollen
Womöglich wieder Schnaps verzollen
Wechselstuben wie jenseits von Guben
Isolationisten, Mirsanmir-Populisten
Jot We De Patrioten, Hinterposemuckel-Drittligisten
Zwischen Kirchturm, Campanile und regionalem Größenwahn
Immer voran in die Zukunft mit St. Florian

Wo sind die Kosmopoliten, die transnational agierenden Eliten
Um den Kläffern aus den Käffern mal europäisch die Stirne zu bieten?

Was ist los mit Europa?
Warum kam das Vorhaben so auf den Hund?
Jetzt ham wirs geschafft bis zum Abgrund
Angststarr und national befangen
27 Kaninchen umzingelt von Schlangen

Ich bin eigentlich Kabarettist und Querdenker
Ich werde dafür bezahlt dass ich rumstänker
Jetzt so Seite an Seite mit Helmut Kohl
Fühl man sich irgendwie unwohl

Aber es hilft ja nichts...

Musik und Text: Thomas Pigor

Letzte Änderung am: 01.02.2011, 17.41 Uhr



SWR2 Chanson des MonatsJunk Junk Junk Food

Chanson des Monats Juni

Junk Junk Junk Food

2:42 min

Wir werden diesen Juni nie vergessen
Phänomenal
Wir durften keine Gurken mehr essen
Wegen diesem Lebensmittelskandal.

Auch Tomaten Feld- und Blattsalate waren zu riskant
Weil die ganze Rohkost generell auf der schwarzen Liste stand.
Alle waren hungrig und fragten sich "Was nun?"
Und wir mussten schließlich irgendwas für unsere Gesundheit tun.

Einen Monat lang Junk Junk Junkfood
Gemüse macht krank
Einen Monat lang Junk Junk Junkfood
In der Küche herrschte Punk

Wir hatten Bockwurst und Burger und Pommes Rot Weiß,
Denn selbst gekochtes Gemüse war uns zu heiß.
Wir aßen Eier ausschließlich aus der Legebatterie
Und vertrauten blind der Lebensmittel–Industrie

Wir werden diesen Juni nie vergessen
Verkehrte Welt
Wir ham uns aus gesundheitlichen Gründen
Dauernd Eiskrem bestellt

Wir aßen PSE-Fleisch, das in der Packung schon nässt
Und in der Pfanne erstmal richtig Wasser lässt.
Wir stopften tierische Fette und Zucker in uns rein,
Denn für unsere Gesundheit darf uns nichts zu schade sein

Einen Monat lang Junk Junk Junkfood
Gemüse macht krank
Einen Monat lang Junk Junk Junkfood
In der Küche herrschte Punk

Keine Bewegung - kein Sport, das ist alles zu riskant.
Und schon gar keine Gymnastik an der Sprossenwand.
Die bleibende Erinnerung an diesen Juni
Sind unsre Bäuchlein à la Carla Bruni.

Musik und Text: Thomas Pigor

Letzte Änderung am: 01.02.2011, 17.41 Uhr



SWR2 Chanson des MonatsFremdschämen

Chanson des Monats Mai


Hasi dieser Mai
Wird wunder wunderschön
Komm lass uns wieder mal gemeinsam
Unserm Hobby fröhn´n

Wir gehn nicht in die Natur
Wir begeben uns zu zweit
Auf die Suche
Nach der monatlichen Peinlichkeit

Andere blamier´n sich
Und wir finden was dabei
Komm lass uns fremdschämen
Fremdschämen im Mai

Fremdschämen im Mai
Ein bunter Strauß voll Peinlichkeiten
Fremdschämen im Mai
Kein Vergleich mit andern Jahreszeiten

Weihnachten ist peinlich
Aber viel zu schnell vorbei
Komm lass uns Fremdschämen
Fremdschämen im Mai

Wir gehn auf den Parteitag
- der F.D.P.
Der starke Mann ist Phillipp Rösler
Aua das tut weh

Was ist los mit Guido?
Übt er Selbstkritik
Oder lobt er selber
Seine triumphale Außenpolitik?

Und wenn dann Brüderle spricht
Geht ein Ruck durch die Partei
Uaaah Fremdschämen
Fremdschämen im Mai

Fremdschämen im Mai
Vor Scham in den Boden versinken
Fremdschämen im Mai
Von der FDP bis zu der Linken

Kommt jetzt Lafontaine zurück
Riesenschreierei
Komm lass uns Fremdschämen
Fremdschämen im Mai

Musik und Text: Thomas Pigor

Letzte Änderung am: 01.02.2011, 17.41 Uhr



SWR2 Chanson des MonatsApril

Chanson des Monats April


Das ist ein April
Den man so nicht will
Aus deinen Augen spricht
Viel zuviel Zuversicht

Das ist ein April
So merkwürdig schrill
Das ist ein unheimliches Ding
So ein Frühling

Grell gelbe Forsythien
Die penetrante laue Frühlingsluft
Der Frühling schickt seine Indizien
Ungefragt in meine Matratzengruft

All die Naiven, die sich jetzt verlieben
Der blaue Himmel wirkt wie ein Droge
Das Gezwitscher auf Wolke Sieben
Ich bin weder Romantiker noch Ornithologe

Das ist ein April
Den man so nicht will
In dem wenn alles Blüten treibt
Kein Platz mehr für Schwermut bleibt

Das ist ein April
So merkwürdig still
Die viel zu oft bemühten Mythen
Klingen bitter. Bitte sag´ nicht „Kirschblüten“

Der Spargel wächst der Sperling piept
Es grünt so grün im Süden Ein Grund zu hoffen?
Weil sich das dicke Ende hinausschiebt,
Meint man es wär ergebnisoffen

Das ist ein April
Den man so nicht will
Der lang gesuchte Reim auf Klima
Jetzt haben wir ihn...

Musik und Text: Thomas Pigor

Letzte Änderung am: 01.02.2011, 17.41 Uhr



SWR2 Chanson des MonatsDiktatorenballade

Chanson des Monats März

Diktatorenballade

3:36 min

Es gibt gute Diktatoren und böse Diktatoren.
Die guten Diktatoren bleiben ungeschoren.
Die bösen Diktatoren werden isoliert
Während man hingegen mit den guten kooperiert.

Es gibt gute Diktatoren und böse Diktatoren.
Die bösen Diktatoren sind unverfroren.
Mit den guten Diktatoren kann man einig werden
Denn sie haben meist Öl und seltene Erden

Realpolitik
Immer das Machbare im Blick.
Man drückt ein Auge zu nur aus Taktik
Und ist Ruck Zuck mit verrückten Diktatoren dick

Realpolitik
Übt sich den lieben langen Tag in Dialektik.
Man hat die Wahl zwischen Moral und Arbeitsplätzen.
Es ist so schwer abzuschätzen, Kinder worauf soll man setzen?

Klar es gibt Aktivisten es gibt auch schwarze Listen
Doch es gibt auch Argumente der Waffenlobbyisten
Ein guter Diktator der uns allen nützt
Ist das kleinere Übel das uns vor Terroristen schützt

Jajaja jajaja jaaa
Das ist schon ein Dilemma -
Wegen irgendwelcher Schurken an den Golf zu gurken
Zum Bunga Bunga

Realpolitik
Hat ihre ganz eigene Tragik.
Wenn man endlich blickt wie die Clique um den Diktator tickt
Wird er womöglich gerade zum Teufel geschickt.

Es gibt böse Diktatoren und gute Diktatoren
Wenn Diktatoren ihre Macht verloren
Wird ihr Vermögen eingefroren und die ganze EU
Dreht ihnen auf einmal den Rücken zu.

Gestern galt er noch als Moderater
Und ist heute Persona non grata.
Und die Demokraten die ihn gestern noch hofierten
Monieren auf einmal die von ihm Massakrierten.

Realpolitik
Man schaut ungern zurück.
Und die deutsche Öffentlichkeit von den Internetforen
Bis zur Presse redet anstatt nachzubohren
Nur von guten Doktoren und bösen Doktoren
Die zu Recht oder zu Unrecht ihr Amt verloren

Hallo! Die ganze arabische Welt
Wird gerade auf den Kopf gestellt
Hallo! Hallo! Der Nahe Osten wird vielleicht demokratisch
Und unsere Rolle ist dabei nicht ganz unproblematisch.

Doch die ganze Nation ist beschäftigt mit einer Dissertation
Hallo, jetzt lasst doch mal gut sein!
Gehört die Realpolitik nicht jetzt auf den Prüfstein?

Hallo Diskussion! Die Rolle des Westens!
Hallo Märzrevolution!
Ein Ausnahmepolitiker! Eine Lichtgestalt!
Aus!

Musik und Text: Thomas Pigor

Letzte Änderung am: 01.02.2011, 17.41 Uhr