Der Zweite Weltkrieg und seine Visualisierung
SWR2 Aula vom Sonntag, 8.5.2005 | 8.30 Uhr | SWR2
Von Gerhard Paul

Wir alle tragen Vorstellungen des Krieges, vor allem des Zweiten Weltkriegs im Kopf, die nichts mit unserem Erleben und der Realität zu tun haben. Diese Bilder sind zum Teil mediale Schöpfungen, die mit bestimmten Wahrnehmungs- und Inszenierungsmustern arbeiten und unsere Einstellungen gegenüber dem Ereignis Krieg wesentlich bestimmen.
Gerhard Paul, Professor für Geschichte an der Universität Flensburg, beschreibt die Visualisierungsstrategien und zeigt, wie der Krieg durch die modernen Bildmedien oftmals auch humanisiert wurde.
Der Historiker Gerhard Paul, geboren 1951, studierte Sozialwissenschaften und Geschichte und arbeitete zunächst als Autor von Fernsehdokumentationen sowie in der Erwachsenenbildung. 1984 Promotion, 1990 Habilitation im Fach Geschichte an der FU Berlin. Seit 1994 ist Paul Professor für Geschichte und ihre Didaktik an der Universität Flensburg.
Pauls Untersuchung über die Visualisierungen des modernen Krieges wurde von der Presse zu Recht als "Pionierstudie" bezeichnet.
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Letzte Änderung am: 08.11.2006, 21.00 Uhr