Grétrys dreiaktige lyrische Tragödie vernachlässigt das Schicksal Orests und Hermiones zugunsten des Blickes auf seine Titelfigur. „Andromaque“, 1781 vom Komponisten neu bearbeitet, ist seitdem von den Opernbühnen verschwunden. [mehr zu: Andromaque]
Jordi Savall ist der große Reisende unter den Alte Musik-Spezialisten unserer Zeit. Bei seinen Expeditionen in unbekannte Hör-Regionen lässt sich der Katalane von Hesperos leiten, dem Abendstern am westlichen Rand des antiken Universums. [mehr zu: Jordi Savall und Ensemble]
Einen edleren Namenspatron kann sich ein Streichquartett kaum wählen: Apoll – den Gott der Musik und Führer der Musen. Und tatsächlich wird das Apollon Musagète Quartett diesem hohen Anspruch mehr als gerecht. [mehr zu: Apollon Musagète Quartett]
Immer wieder rühmte die Presse die frappierende Homogenität des Klanges von Quatuor Ebène, ihre „technische Perfektion“ und ihr „bezwingendes Gefühl“ für Aufbau und Form. Das Presseecho spiegelt sich auch in den vielen Preisen und Auszeichnungen wider, die der Formation bisher zuteil wurden. [mehr zu: Quatuor Ebène]
Grétrys dreiaktige lyrische Tragödie vernachlässigt das Schicksal Orests und Hermiones zugunsten des Blickes auf seine Titelfigur. „Andromaque“, 1781 vom Komponisten neu bearbeitet, ist seitdem von den Opernbühnen verschwunden. [mehr zu: Andromaque]
„Er ist einer der außerordentlichsten Musiker, mit dem ich das Glück hatte, zusammen zu arbeiten“, sagte Sir Simon Rattle über den deutschen Pianisten Lars Vogt. Der Preisträger des renommierten Klavierwettbewerbs in Leeds 1990 blickt in den letzten 20 Jahren auf eine steile Karriere zurück. [mehr zu: Lars Vogt]
Grétrys dreiaktige lyrische Tragödie vernachlässigt das Schicksal Orests und Hermiones zugunsten des Blickes auf seine Titelfigur. „Andromaque“, 1781 vom Komponisten neu bearbeitet, ist seitdem von den Opernbühnen verschwunden. [mehr zu: Andromaque]
Grétrys dreiaktige lyrische Tragödie vernachlässigt das Schicksal Orests und Hermiones zugunsten des Blickes auf seine Titelfigur. „Andromaque“, 1781 vom Komponisten neu bearbeitet, ist seitdem von den Opernbühnen verschwunden. [mehr zu: Andromaque]
Seit 40 Jahren begeistert das Tokyo String Quartet Hörer und Kritiker auf der ganzen Welt. Zwar gehört heute aus dem Kreis der Ensemblegründer nur noch der Bratschist der aktuellen Formation an, doch änderten auch notwendige Neubesetzungen nichts an dem Klang des Quartetts. [mehr zu: Tokyo String Quartet]
Elisabeth Leonskaja, „la dernière grande Dame“ der russischen Schule, ist bereits zu Lebzeiten eine Legende. Seit sie 1978 die damalige Sowjetunion verließ, in Wien Quartier bezog und im gleichen Jahr bei den Salzburger Festspielen ihre internationale Karriere startete, wird sie begeistert umjubelt. [mehr zu: Elisabeth Leonskaja]
Der Begriff Sarband stammt aus der nahöstlichen Musiktheorie und meint die improvisierte Verbindung zwischen zwei Kompositionen. Für Ensemblegründer Vladimir Ivanoff bedeutet Sarband im übertragenen Sinn wesentlich mehr: eine Brücke zwischen Kulturen, Traditionen, Menschen und Zeiten. [mehr zu: Ensemble Sarband]
Mit seinem technisch überragenden und gleichzeitig anrührenden Spiel reißt der junge ungarische Cellist István Várdai das Publikum in vielen Musikzentren Europas und Japans zu Begeisterungsstürmen hin. [mehr zu: István Várdai / Balázs Fülei]
Das Ensemble La Fenice, dessen Name sich auf den mythischen Vogel Phönix bezieht, spielt Barockmusik auf Originalinstrumenten: Zink, Blockflöte, Violine, Viola da Gamba, Lirone, Theorbe, Cembalo und Orgel. [mehr zu: Ensemble La Fenice / Jean Tubéry]
„Was ist für Sie das vollkommene irdische Glück?“ Diesen Teil des berühmten Fragebogens im Magazin der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ beantwortete Heinrich Schiff 2001 mit den Worten: „Nicht allein zu sein.“ [mehr zu: Heinrich Schiff / Polina Leschenko]
Der Österreicher Heinrich Schiff gehört zu den Urgesteinen der internationalen Cello-Szene. Mit seiner legendären Einspielung von Bachs Solosuiten erregte er einst ebensolches Aufsehen wie mit seinen zahlreichen Auftritten rund um den Globus. [mehr zu: Heinrich Schiff / Polina Leschenko]
Ist von Interpreten die Rede, die mit der zerbrechlichen, farbenreich funkelnden Musik von Salvatore Sciarrino richtig umzugehen wissen, dann fällt unweigerlich der Name des ensemble recherche. [mehr zu: ensemble recherche]
Die Neuen Vocalsolisten Stuttgart, die Sciarrinos Madrigale 2007 in Salzburg uraufgeführt und seither an zahlreichen Orten gesungen haben, bringen die poetischen Klangbilder mit vollendeter Schönheit zur Geltung. [mehr zu: Neue Vocalsolisten Stuttgart]
„Ich kann mir keine lebhaftere Darbietung vorstellen!“ – Mit diesem Satz fasste der Rezensent der „New York Times“ 2004 seine Eindrücke beim umjubelten Debütkonzert des Danish String Quartet in New York zusammen. [mehr zu: The Danish String Quartet]
Etta Scollo wurde in Catania geboren und studierte zunächst Architektur, widmete sich bald jedoch ausschließlich der Musik. Es ist ihre Vielseitigkeit und Originalität, die seit Jahrzehnten ein breites Publikum fasziniert. [mehr zu: Etta Scollo und Ensemble]
Dass sich gerade diese drei Musiker zusammengefunden haben darf getrost als besonderer Glücksumstand eingeschätzt werden. Was sie verbindet, ist – neben ihren internationalen Erfolgen – die Bandbreite ihrer Interessen zwischen historischer Aufführungspraxis und neuester Musik. [mehr zu: Viktoria Mullova / Pieter Wispelwey / Kristian Bezuidenhout]
Können Mosaiken klingen? In der alten Kaiserstadt Ravenna schon. Die dort ansässige Accademia Bizantina versteht sich als musikalisches Pendant zu den farbenprächtigen Wandbildern, wie sie uns in San Vitale und im Baptisterium der Arianer entgegenleuchten. [mehr zu: Roberta Invernizzi / Accademia Bizantina]
Wer bereits mit fünf Jahren als Wunderkind auftritt und zwölfjährig den internationalen Klavierwettbewerb von Rio de Janeiro gewinnt, dem ist eine steile Karriere vorgezeichnet. Das solide Fundament hierzu erwarb sich Nelson Freire an der Wiener Musikhochschule. [mehr zu: Nelson Freire]
In seiner Geburtsstadt Brüssel konnte der gerade 22-jährige Lorenzo Gatto im Mai 2009 seinen bislang größten Erfolg feiern: Er gewann den zweiten Preis sowie den Publikumspreis beim internationalen Königin Elisabeth-Wettbewerb. [mehr zu: Lorenzo Gatto / Eliane Reyes]
Der in Moskau geborene und heute in Versailles beheimatete Pianist ist ein Multitalent. Neben einem außergewöhnlichen und eigenwilligen Interpretationsstil hat er auch als Schriftsteller und Theaterautor auf sich aufmerksam gemacht. [mehr zu: Valery Afanassiev]
Mit Musica Fiata rief Wilson 1976 ein Ensemble ins Leben, das seither zahllose Live-Aufführungen und Studioproduktionen von Werken des 17. Jahrhunderts mit dem verführerischen Klang der Zinke und Barockposaunen zum Glänzen gebracht hat. [mehr zu: La Capella Ducale / Musica Fiata / Roland Wilson]
Wie kaum ein Zweiter bewegt sich Fazil Say virtuos und mit selbstverständlicher Freiheit zwischen unterschiedlichen musikalischen Kulturen – weltumspannend, in den verschiedensten Genres und über Epochengrenzen hinweg. [mehr zu: Fazil Say]
Es gibt Gesten, die mehr sagen als Worte. Eine solche Geste verdankt das Jerusalem Quartet einer der großen Musiker-Persönlichkeiten der Gegenwart: Daniel Barenboim. [mehr zu: Jerusalem Quartet]
Christoph Prégardien zählt zu den wagemutigsten Tenören unserer Zeit; das beweist auch dieser unter die Idee des Wanderers gestellte Abend, bei dem Klavierlieder in Arrangements für Instrumentalbesetzung erklingen. [mehr zu: Christoph Prégardien / ensembleKONTRASTE]
Antonín Bennewitz (1833 bis 1926) zählt zu jenen Persönlichkeiten der Musikgeschichte, die ihr Künstlertum und pädagogisches Talent Heerscharen von Interpreten zur Verfügung gestellt haben – derart uneigennützig, dass ihr eigener Name der Vergessenheit anheim zu fallen droht. [mehr zu: Bennewitz Quartett]
Die Saat ihrer Musikalität war früh gestreut. Der Vater Pianist, die Mutter Sängerin – doch obwohl Arabella Steinbacher – sie konnte gerade laufen – verheißungsvoll um den Flügel schlich, wurde die Violine zu ihrem eigentlichen Instrument. [mehr zu: Arabella Steinbacher / Robert Kulek]
ZUSATZTERMIN Bruno Ganz' unnachahmliche Art der Textbeherrschung, seine Ernsthaftigkeit und „Bescheidenheit, die eigentlich immer hinter dem Dichter stehen bleibt“ – so der Schauspielkollege Walter Schmidinger – begeistern gleichermaßen Kritik und Publikum. [mehr zu: Bruno Ganz / delian::quartett]
Bruno Ganz' unnachahmliche Art der Textbeherrschung, seine Ernsthaftigkeit und „Bescheidenheit, die eigentlich immer hinter dem Dichter stehen bleibt“ – so der Schauspielkollege Walter Schmidinger – begeistern gleichermaßen Kritik und Publikum. [mehr zu: Bruno Ganz / delian::quartett]
Derzeit geht Moog, 21 Jahre jung, aus Neustadt an der Weinstraße gebürtig und eigentlich noch Student bei Arie Vardi in Hannover, bereits einer umfangreichen Konzerttätigkeit nach. [mehr zu: Joseph Moog]
Ian Bostridge ist nicht nur einer der gefragtesten Opern-, Oratorien- und Liedsänger der Gegenwart, sondern forschte auch als Doktor der Geschichte am Corpus Christi College in Oxford, bevor er sich dann doch entschloss, seinem sängerischen Talent freien Lauf zu lassen. [mehr zu: Ian Bostridge / Julius Drake]
Pablo Casals, der legendäre Cellist, der überdies zeitlebens Zivilcourage zeigte und gegen das totalitäre Franco-Regime in Spanien opponierte, ist das Vorbild des 1997 in Madrid gegründeten Cuarteto Casals. [mehr zu: Cuarteto Casals]
Jarrell spricht von musikalischen Bildern, von Spuren und Abdrücken, ja vom „Erscheinen des Bildes der Worte“. Das Sichtbare und das Hörbare ergeben das Dritte und Unbenannte, das Jarrell in Müllers Worten wahrnimmt. [mehr zu: Le Père (Uraufführung) ]
„Ich musste einen Platz finden, wo ich tun kann, was ich möchte. Und ich fand diesen Platz in London.“ Nikolai Demidenko, der im östlichen Umland von Moskau geboren wurde, lebt seit 1990 in der englischen Metropole. [mehr zu: Nikolai Demidenko]
Jarrell spricht von musikalischen Bildern, von Spuren und Abdrücken, ja vom „Erscheinen des Bildes der Worte“. Das Sichtbare und das Hörbare ergeben das Dritte und Unbenannte, das Jarrell in Müllers Worten wahrnimmt [mehr zu: Le Père]
Jarrell spricht von musikalischen Bildern, von Spuren und Abdrücken, ja vom „Erscheinen des Bildes der Worte“. Das Sichtbare und das Hörbare ergeben das Dritte und Unbenannte, das Jarrell in Müllers Worten wahrnimmt [mehr zu: Le Père]
Die britisch-israelisch-irisch-arabische Gruppe kleidet mit rhythmischer Energie und ergreifender Innigkeit Traditionelles in ein zeitgemäßes Gewand, reißt das Visier weit auf und spendet Augen und Ohren eine sinnliche Erfahrung. [mehr zu: Ensemble Joglaresa]
„Shooting-Star am Pianistenhimmel“, „Klavierwunder“, „A New Pianist Star“ – so lauten nur einige Äußerungen der begeisterten Presse über das Spiel der jungen chinesischen Pianistin Yuja Wang. [mehr zu: Yuja Wang]
Wie so viele Sänger hat auch Christoph Prégardien seine Laufbahn in der Kirche begonnen: als Domsingknabe in seiner Geburtsstadt Limburg. [mehr zu: Christoph Prégardien / Michael Gees]
Neapel und Musik – diese Assoziation stellt sich fast zwingend ein. Und dies gilt gleichermaßen für die Volksmusik mit ihren Tarantellas und bekannten Tenor-Ohrwürmern wie für die Kunstmusik. [mehr zu: Maria Marone / Neapolis Ensemble]
Sonntag, 13. Juni 2010, 18.00 Uhr bis 23.00 Uhr.Cena Ultima
Zum Fest im Serail laden das in Istanbul gegründete Pera Ensemble, die junge Sopranistin Stephanie Elliott sowie das Ensemble L‘Arte del Mondo ein – bei geeignetem Wetter stilecht an der Moschee im Schwetzinger Schlosspark. [mehr zu: Cena Ultima]
Die ersten drei CDs der "Edition Schwetzinger SWR Festspiele" sind veröffentlicht. Mehr unter: www.haenssler-classic.de
Landesausstellung "Musikkultur in Baden-Württemberg"
Die Schwetzinger SWR Festspiele sind Kooperationspartner der großen Landesausstellung 2010 "Musikkultur in Baden-Württemberg". Mehr Informationen unter: http://www.musikkultur-bw.de/