Sendung vom Samstag, 21.4.2007 | 17.05 Uhr | SWR2
Professorin und Friedensaktivistin,
im Gespräch mit Lerke von Saalfeld

Fanny-Michaela Reisin ist israelische Friedensaktivistin. Ihr Vater floh vor den Nazis aus Berlin, Ihre Mutter, eine Zionistin, stammt aus Wien. Reisin wurde in Israel geboren, sie wuchs dort bis zu ihrem 13. Lebensjahr auf, dann zog die Familie nach Berlin. Den Sechs-Tage-Krieg 1967 erlebte sie als Studentin in Israel. Die Erfahrung dieses Krieges waren ein Schlüsselerlebnis für die junge Frau, sich als Pazifistin zu engagieren. Sie war Präsidentin der "Internationalen Liga für Menschenrechte", 2002 gründete sie die "Jüdische Stimme für gerechten Frieden in Nahost", sie ist Mitglied im Exekutivkomitee der Organisation "European Jews for a Just Peace". Reisin lebt in Berlin, sie ist Professorin für Informatik an der Technischen Fachhochschule.
Letzte Änderung am: 18.04.2007, 14.30 Uhr