Sendung vom Samstag, 23.8.2008 | 17.05 Uhr | SWR2
im Gespräch mit Marie-Luise Sulzer
Als in der Nacht vom 20. auf den 21. August 1968 die Truppen des Warschauer Pakts in die Tschechoslowakei einmarschierten, machte Frantisek Cerny mit seiner Familie gerade Urlaub in Bulgarien. Sollte er ins Exil gehen oder in seine Heimat zurückkehren? Er entschied sich für den Rückflug nach Prag. Nach Ende des „Prager Frühlings“ bekommt er, der Anhänger von Alexander Dubceks Reform-Kommunismus, Berufsverbot und kann nur noch als Deutschlehrer an einer Prager Sprachenschule arbeiten. Nach der „samtenen Revolution“ 1989 wird er Botschafter Tschechiens in Berlin.
Letzte Änderung am: 23.08.2008, 21.35 Uhr