Sendung vom Samstag, 19.4.2008 | 17.05 Uhr | SWR2
im Gespräch mit Anselm Weidner
Sie ist eine kunstbesessene Schwäbin. In den Medien wird sie 'die Kunstqueen von Sachsen' genannt. Die Generaldirektorin der Kunstsammlungen Chemnitz, Ingrid Mössinger, hat neuen Glanz in die einst reiche Industriestadt gebracht, die sich als Kunststadt seit Anfang des vorigen Jahrhunderts einen Namen gemacht hatte.
Ingrid Mössinger hat nicht nur die alten Schätze der klassischen Moderne in sanierten Museen neu präsentiert, auch hat sie den Ruf der sächsischen Metropole als einen der ersten Plätze für zeitgenössische Kunst in Deutschland mit international beachteten Ausstellungen wie 'Picasso und die Frauen' oder 'Die Malerfamilie der Cranachs' neu begründet. Ihre jüngste Erfolgsgeschichte: Ende 2007 gelang es Generaldirektorin Mössinger mit der Sammlung Gunzenhauser eine der bedeutendsten Privatsammlungen der Frühen Moderne nach Chemnitz zu holen.
Letzte Änderung am: 09.03.2008, 05.20 Uhr