Sendung vom Samstag, 19.5.2007 | 17.05 Uhr | SWR2
im Gespräch mit Eva Lauterbach

Der Kriminalist Stephan Harbort arbeitet sich seit Jahren durch Vernehmungsprotokolle, Gutachten und Gerichtsakten von Serientätern. Er hat über 50 Gespräche mit Inhaftierten im Hochsicherheitstrakt geführt und sagt: Den klassischen Mörder gibt es nicht. Dennoch ähneln sich Motive und Erlebnisweisen, wie der unkontrollierte Machtrausch etwa, von dem Täter immer wieder berichten, ein grandios gesteigertes Selbstgefühl. Gibt es andere Gesetzmäßigkeiten? Was macht Menschen zu Mördern? Woher kommt die Neugier des Kriminalisten? Im Fernsehen haben Geschichten von Kommissaren, Profilern und Pathologen Hochkonjunktur. Stephan Harbort berät Redaktionen und Krimiautoren.
Buchtipps:
Der Liebespaar-Mörder
Stephan Harbort
Droste Verlag 2005
ISBN-10: 3770011902
€ 18,95
Das Hannibal-Syndrom
Phänomen Serienmord
von Stephan Harbort
Piper Verlag 2003
ISBN- 10:3492236508
€ 8,95
Letzte Änderung am: 29.03.2007, 14.11 Uhr