Sendung vom Samstag, 5.3.2011 | 17.05 Uhr | SWR2
im Gespräch mit Herbert Spaich

Mit sowohl im Inhalt als in der Form ungewöhnlichen Dokumentarfilmen hat sich Andres Veiel einen Namen gemacht: mit "Die Überlebenden" fragte er nach den Gründen, die Schulfreunde veranlassten, Selbstmord zu begehen, in "Black Box BRD" war er den blinden Stellen in der jüngsten deutschen Geschichte auf der Spur und in "Die Spielwütigen" begleitete er Schauspieleleven bei ihrer Ausbildung an der Hochschule "Ernst Busch" Berlin. Jetzt hat Andres Veiel seinen ersten Spielfilm gedreht: "Wer wenn nicht wir" beschäftigt er sich mit der Beziehung zwischen Gudrun Ensslin und Bernward Vesper nach Motiven des Buches "Vesper, Ensslin, Baader - Urszenen des deutschen Terrorismus" von Gerd Koenen. Der Film hatte seine Premiere bei den Berliner Filmfestspielen im Februar und kommt in diesen Tagen in die deutschen Kinos. Auch beim Spielfilm erweist sich Veiel als brillanter Cineast und Chronist der Zeitgeschichte.
Letzte Änderung am: 01.03.2011, 11.27 Uhr