Sendung vom Samstag, 11.10.2008 | 17.05 Uhr | SWR2
im Gespräch mit Kathrin Hondl
Zur Frankfurter Buchmesse erscheinen in diesem Herbst die gesammelten Schriften des Kunsthistorikers Werner Spies - weit über 4000 Seiten in zehn Bänden. Das ist enorm, aber es ist doch nur ein Teil des Gesamtwerks. Denn Werner Spies, geboren am 1. April 1937 in Tübingen, hat nicht nur die Kunstgeschichte durch seine kenntnisreichen Texte, besonders zu Pablo Picasso und Max Ernst, bereichert. Seit Jahrzehnten prägt er den internationalen Kunstbetrieb als Macher – als Kritiker und Kurator legendärer Ausstellungen, als Vermittler und Freund vieler Künstler. In den Jahren 1997 bis 2000 leitete Werner Spies das bedeutendste Museum für Moderne Kunst in Europa, das „Musée National d’ Art Moderne“ im Centre Pompidou in Paris, wo er seit den frühen 1960er Jahren lebt.
Buch-Tipps
„Auge und Wort Band 1-10. Gesammelte Schriften zu Kunst und Literatur“, Werner Spies, Verlag Berlin University Press, 1. Auflage (Oktober 2008), ISBN-13: 978-3940432322, Preis: EUR 198,00
„Mit Skalpell und Farbmaschine: Portraits von Max Ernst bis Gerhard Richter“, Werner Spies, Verlag Hanser (August 2008), ISBN-13: 978-3446230736, Preis: EUR 17,90
Letzte Änderung am: 10.10.2008, 15.42 Uhr
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