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SENDETERMIN Sa, 1.6.2013 | 17:05 Uhr | SWR2

SWR2 Zeitgenossen Klaus Gerrit Friese, Vorsitzender des Bundesverbandes deutscher Galeristen und Kunsthändler,

im Gespräch mit Susanne Kaufmann

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Als er sich im Studium zu Weihnachten den Registerband der Hegel-Werke wünschte, fragte ihn sein Vater: "Was soll bloß aus Dir werden?" Klaus Gerrit Friese wurde Galerist, und mittlerweile ist er seit rund 30 Jahren im Geschäft. Den Einstieg machte er bei der Galerie manus presse in Stuttgart-Möhringen, die er schließlich übernahm. Seit 2008 firmiert sie unter dem Namen Galerie Klaus Gerrit Friese. Sie hat repräsentative Räume am Rand der Innenstadt, doch Friese wickelt nur drei Prozent seines Umsatzes am Standort Stuttgart ab. Da erklärt er den Kunden –auch jenen, die das passende Bild zum mitgebrachten Sofakissen suchen –was die Chiffren im Werk von Willi Baumeister und die Spiegeleier bei Dieter Krieg bedeuten. Dumme Fragen, sagt er, gibt es nicht. Er mag nur keine Fragen mit arrogantem Unterton. Schon seit Jahren vertritt Klaus Gerrit Friese die Malerin Karin Kneffel, die jüngst ihre erste Ausstellung beim weltweit führenden Galeristen Larry Gagosian hatte. Der zahlt zwar keine Provision an Friese, doch immerhin bekommt der Stuttgarter nun vermehrt auch Anfragen von Sammlern aus den USA. Im Zeitalter des Internet verkauft er längst an Kunden, die die betreffenden Bilder noch nie im Original gesehen haben.

Sendung vom

Sa, 1.6.2013 | 17:05 Uhr

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Samstags 17.05 bis 17.50 Uhr

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