Über die Eindimensionalität der Wissensgesellschaft
Sendung vom Sonntag, 13.3.2011 | 8.30 Uhr | SWR2
Von Reinhard Kahl
Was wird in der Wissensgesellschaft auf uns zukommen? Pessimisten und Optimisten beantworten diese Frage vollkommen unterschiedlich. Jene fürchten um den traditionellen Bildungsbegriff und die traditionellen Bildungskonzepte, diese erträumen sich eine schöne neue Zukunft, in der das Wissen allen Menschen zugänglich sein wird, in der es keine Experten mehr geben wird, sondern nur noch gleichberechtigte Internet-User. Wer hat Recht? Wie verändern Wikipedia und Co. unsere Form der Wissensaneignung? Im fünften Teil der Aula-Serie fragt der Bildungsexperte und Journalist Reinhard Kahl, wie die digitalen Medien das "Bulimie-Lernen" unterstützen.
* Zum Autor:
Reinhard Kahl, geb. 1948, studierte Erziehungswissenschaften, Philosophie, Soziologie und Psychologie in Frankfurt und Hamburg. Er ist Journalist, Autor, Regisseur und Produzent von Fernseh- und Videodokumentationen. Er schreibt u. a. für die ZEIT, die Süddeutsche Zeitung, Die WELT, Geo u. a.
Im Zentrum seiner Arbeit stehen die Lust am Denken und Lernen, die Qual belehrt zu werden und die endlosen Dramen des Erwachsenwerdens. 1986 erhielt Reinhard Kahl den Wang Journalisten Preis, 1987 (mit anderen) den Grimme Preis und 1996 den CIVIS Preis und Preis des CIVIS-Jugend-Jury.
Fernsehproduktionen (Auswahl):
Studieren und kein Land in Sicht (10-teilige NDR-Reihe)
Lob des Fehlers (6-teilige ARD-Reihe)
(6-teilige Reihe, jeweils sonntags, 8.30 Uhr)
Letzte Änderung am: 13.03.2011, 08.30 Uhr