Die Zukunft Afrikas
Sendung vom Sonntag, 27.11.2011 | 8.30 Uhr | SWR2
Von Andreas Eckert
Afrika ist für viele immer noch Synonym für Katastrophen, menschliches Leid, für politische Fehlentwicklungen wie Korruption, Neputismus, für selbstherrliche Diktatoren, für eine Entwicklungshilfe, die scheinbar wenig gebracht hat. Gibt es also für den "schwarzen Kontinent" keine Zukunft mehr? Welche Länder, welche Entwicklungen sind vorbildhaft? Antworten gibt der Afrika-Experte Prof. Andreas Eckert von der Humboldt-Universität Berlin.
Andreas Eckert, geboren 1964, Studium der Geschichte, Journalistik und Romanistik; 1995 Promotion im Fach Mittlere und Neuere Geschichte der Universität Hamburg. Von 2002 bis 2007 war Andreas Eckert Professor für Neuere Geschichte, Schwerpunkt Geschichte Afrikas an der Universität Hamburg. 2005 hatte er eine Gastprofessur an der Indiana University, Bloomington. Im Jahre 2006 war er "Directeur d'Etudes" an der Maison des Sciences de l'Homme, Paris, 2007 Gastprofessor im Department of History, Harvard University. Seit 1.4. 2007: Professor für die Geschichte Afrikas an der Humboldt Universität zu Berlin, 2008 - 2009 Geschäftsführender Direktor des Instituts für Asien- und Afrikawissenschaften, seit 1.10.2009 Leiter des Internationalen Geisteswissenschaftlichen Kollegs "Arbeit und Lebenslauf in globalgeschichtlicher Perspektive" (finanziert durch das BMBF).
Bücher (Auswahl):
- Hg. zusammen mit Ingeborg Grau & Arno Sonderegger: Afrika 1500-1900: Geschichte und Gesellschaft (Wien: Promedia, 2010).
- Hg. zusammen mit Shalini Randeria: Vom Imperialismus zum Empire - Nicht-westliche Perspektiven auf die Globalisierung (Frankfurt am Main: edition suhrkamp, 2009).
- Hg. zusammen mit Sebastian Conrad & Ulrike Freitag, Globalgeschichte. Theorien, Themen, Ansätze (Frankfurt a.M.: Campus, 2007)
- Exportschlager Wohlfahrtsstaat? Europäische Sozialstaatlichkeit und Kolonialismus in Afrika nach dem Zweiten Weltkrieg (Bochum: Stiftung Bibliothek des Ruhrgebiets, 2007)
Letzte Änderung am: 20.10.2011, 09.59 Uhr