Das Dilemma der Wirtschaftswissenschaften
Sendung vom Sonntag, 16.1.2011 | 8.30 Uhr | SWR2
Von Philip Kovce
Der amerikanische Großindustrielle Henry Ford sagte mal, der Wohlstand einer Nation begänne schon im Klassenzimmer. Heute kann man ergänzen, dass sich dieser Wohlstand dann auch an der Universität fortsetzt. Und wenn man letzteres auf die Wirtschaftswissenschaften bezieht, dann gerät man in eine eher depressive Stimmung. Denn: Dieses Fach symbolisiert kaum den Wohlstand und schleppt mehrere Defizite mit sich. Es basiert erstens auf einer methodologischen Monokultur, zweitens ist es blind für die eigene Geschichte, drittens fehlt der Bezug zur Praxis. Philip Kovce, Wirtschaftsstudent an der Universität Witten/Herdecke, beschreibt diese Defizite und zeigt konkrete Auswirkungen.
Philip Kovce, geboren 1986 in Göttingen, studiert Business Economics, Philosophie und Kulturreflexion an der Universität Witten/Herdecke, arbeitet dort am Lehrstuhl für Politische Ökonomie und schreibt regelmäßig für verschiedene Zeitungen und Zeitschriften.
Letzte Änderung am: 16.01.2011, 08.30 Uhr