Sendung vom Montag, 26.12.2011 | 8.30 Uhr | SWR2
Von Wilhelm Vossenkuhl
Wie ist das nun: Sind Wissen und Glauben auf irgendeine Weise aufeinander bezogen, bedingen sie sich gegenseitig, macht der Glauben Wissen erst möglich? Oder muss man den Glauben vollständig beseitigen, um zu einem gesicherten Wissen zu kommen, so wie es die moderne säkularisierte Gesellschaft fordert? Wilhelm Vossenkuhl, Professor für Philosophie an der LMU München, zeigt in zwei Teilen, warum man beide Bereiche nicht trennen kann.
* Zum Autor:
Wilhelm Vossenkuhl, geboren 1945, studierte Philosophie, Neuere Geschichte und Politikwissenschaft in München. 1972 Promotion zum Dr. phil. an der Universität München;1980 Habilitation. Seit 1993 hat Vossenkuhl den Lehrstuhl für Philosophie 1 an der LMU in München inne. Schwerpunkte: Praktische Philosophie und Handlungstheorie, Grundlagen der Ethik, Philosophie der Sozialwissenschaften, Theorie der Rationalität.
Bücher (Auswahl):
- Die Großen Denker: Philosophie im Dialog. Zus. mit Harald Lesch. Komplett-Media. 2011.
- Philosophie Basics. Piper. 2011.
Letzte Änderung am: 26.12.2011, 08.30 Uhr