Brauchen wir noch einen neuen alten Bildungskanon?
Sendung vom Sonntag, 13.2.2011 | 8.30 Uhr | SWR2
Von Peter J. Brenner
Was wird in der Wissensgesellschaft auf uns zukommen? Pessimisten und Optimisten beantworten diese Frage vollkommen unterschiedlich. Jene fürchten um den traditionellen Bildungsbegriff und die traditionellen Bildungskonzepte, diese erträumen sich eine schöne neue Zukunft, in der das Wissen allen Menschen verfügbar sein wird, in der es keine Experten mehr geben wird, sondern nur noch gleichberechtigte Internet-User. Wer hat recht? Wie verändern Wikipedia und Co. unsere Form der Wissensaneignung? Die Aula widmet sich in 6 Teilen der Beantwortung dieser Fragen. Den Auftakt macht der Literaturwissenschaftler Peter J. Brenner, der sich sorgt um den traditionellen Begriff des Kanons.
(6-teilige Reihe, jeweils sonntags, 8.30 Uhr)
* Zum Autor:
1972-1977 Studium der Philosophie, Germanistik, Komparatistik und Erziehungswissenschaft den der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn; 1979 Promotion mit einer Arbeit über den Roman der Aufklärung. – 1981-1986 Akademischer Rat. a. Z. am Institut für Germanistik der Universität Regensburg; 1986 Habilitation mit einer Arbeit über die deutsche Amerika-Auswanderung im19. Jahrhundert; bis 1990 Akademischer Oberrat a.Z. und Privatdozent an der Universität Regensburg. – 1990/91 Heisenberg-Stipendiat an der Universität Bayreuth. Von 1991 bis 2009 Professor für neuere deutsche Literatur an der Universität zu Köln. – Seit 2010 an der Carl von Linde-Akademie der TU München mit dem Aufgabenschwerpunkt „Akademische Weiterbildung“.
Gastprofessuren an der University of North Carolina at Chapel Hill und der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck
Bücher:
Neue Deutsche Literaturgeschichte. Vom 'Ackermann' zu Günter Grass. Aktualisierte Auflage. Niemeyer. 2001
Bildungsgerechtigkeit. Kohlhammer. 2010.
Wie Schule funktioniert. Schüler, Lehrer, Eltern im Lernprozess. Kohlhammer. 2009
Letzte Änderung am: 13.02.2011, 08.30 Uhr