Bologna und die Folgen
Sendung vom Sonntag, 11.12.2011 | 8.30 Uhr | SWR2
Von Heike Schmoll
Bologna ist mittlerweile für viele Kritiker zum Synonym für eine völlig verfehlte Hochschulpolitik geworden. Der Bologna-Prozess sollte die deutschen Unis effizienter und transparenter machen, er sollte sie einbinden in einen europäischen Hochschulraum, er sollte das Studium entschlacken und die Studenten nicht zu verkopften Schreibtisch-Akrobaten werden lassen. Doch was ist aus diesen Ansätzen geworden? Heike Schmoll, Journalistin mit Schwerpunkt Bildung, kritisiert die Abkehr der deutschen Hochschule von ihren einstigen Idealen.
* Zur Autorin:
Heike Schmoll studierte Germanistik und Evangelischen Theologie in Heidelberg, Tübingen und München. Während der ersten Semester schrieb sie als freie Mitarbeiterin Konzertkritiken für das „Heidelberger Tageblatt“. Hospitanz in der Kirchenredaktion des Südwest-Fernsehens in Baden-Baden. Seit 1989 arbeitet Heike Schmoll in der Nachrichtenredaktion der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Zuständig für Schul- und Hochschulpolitik sowie Fragen der wissenschaftlichen Theologie. Verantwortlich für die Seite „Bildungswelten“, seit März 2008 Korrespondentin in Berlin.
Letzte Änderung am: 11.12.2011, 08.30 Uhr