Die ersten Schuljahre
Sendung vom Samstag, 6.2.2010 | 8.30 Uhr | SWR2
Aus der Reihe: Die Entwicklung des Kindes (4)
Von Ulfried Geuter
Das Grundschulkind will nicht mehr nur spielen, sondern ein Spiel beherrschen; nicht mehr nur basteln, sondern etwas herstellen; nicht mehr nur malen, sondern ein Bild entstehen lassen. Psychologen sprechen vom „Werksinn“, der das Kind dazu treibt, Erfolge zu erleben. Jetzt zeigt sich, was ein Kind auch später können wird: körperlich, geistig, in seinem Gefühlsleben und im Zusammenleben mit anderen. Zwischen dem sechsten und zehnten Lebensjahr ist auch die Zeit, in der ein Kind im Vergleich mit anderen erfährt, was es kann – und was es nicht kann. Mit dem Ausreifen des Gehirns wird das Kind zu komplexeren geistigen Leistungen und abstraktem Denken fähig. Mehr und mehr lernt es, Handlungen zu planen, die Folgen abzusehen und moralische Urteile zu fällen.
Letzte Änderung am: 02.02.2010, 15.35 Uhr
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