Die Vorzüge ostdeutscher Hochschulen
Sendung vom Mittwoch, 7.10.2009 | 8.30 Uhr | SWR2
Von Dorothea Hilgenberg
Sie kommen schneller zu ihrem Bachelor oder Master, lernen meist in hochmodernen Seminarräumen und Laboren und genießen den persönlichen Kontakt zu ihren Dozenten. Studierende in den neuen Bundesländern werden bestens betreut. Befragungen haben gezeigt, dass sie mit ihrem Studienort zufriedener sind als westdeutsche Kommilitonen. Doch haben sich diese Vorzüge bei westdeutschen Abiturienten und ihren Eltern noch kaum herum gesprochen.
Lediglich fünf Prozent der nach 1989 geborenen Jugendlichen in den alten Bundesländern können sich überhaupt vorstellen, an einer Universität im „fernen Osten“ zu studieren. Obwohl die meisten sich noch kein eigenes Bild gemacht haben, werden Studienorte in den neuen Bundesländern noch immer mit Attributen wie „alt“, „marode“ oder „triste“ belegt. Jetzt gehen die bereits vom Geburtenrückgang betroffenen ostdeutschen Hochschulen in die Offensive: Mit fantasievollen Informations- und Marketingkampagnen werben sie verstärkt um künftige Studis aus den alten Bundesländern.
Letzte Änderung am: 13.09.2009, 03.33 Uhr
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