Netlabels als alternativer Vertriebsweg für Musik?
Von Sebastian M. Krämer
Musik für umsonst. Das ist inzwischen eine einfache wie auch revolutionäre Idee für viele Nachwuchskünstler und -bands. Auf zahlreichen Webseiten und Plattformen im Internet veröffentlichen junge Musiker Werke zum kostenlosen Herunterladen und auch zum Weiterverschenken - mit dem Ziel, bekannt zu werden. Die meisten von ihnen nehmen die Vermarktung selbst in die Hand: Musikproduktion, Werbung und Management machen sie unter eigener Regie. Sie wenden sich damit gezielt von der etablierten Musikindustrie ab, die sich schon vor Jahren aus der nachhaltigen Nachwuchsförderung verabschiedet hat. Gleichzeitig etabliert sich im Internet eine neue Art von Musikvertrieben, die die Musik ihrer Künstler größtenteils als Freie Musik, sogenannte "Open Music" verschenken: die Netlabels.
Letzte Änderung am: 17.07.2009, 12.29 Uhr