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Laut Statistik verspricht sich ein Mensch alle zehn Minuten. Einer der Ersten, die sich mit dem Phänomen des Versprechens beschäftigt haben, sah dies als Fehlleistung des Unbewussten an als Ausdruck von verdrängten Wünschen und Konflikten, die dann als "Freud'sche Versprecher" verbal "zum Vorschwein" kommen. Heute sind Versprecher zum Forschungsgegenstand von Sprachwissenschaftlern geworden, die daraus Rückschlüsse auf die Arbeit unseres Gehirns ziehen. Ihrer Meinung nach sind sie vor allem Montagefehler beim Zusammenbau von Wörtern und Sätzen. Da die Grammatik normalerweise eingehalten wird, verstehen wir Versprecher oftmals ganz automatisch. Alles klar also, wenn die Wettervorhersage verspricht: "Es wird wolker bis heitig."