Sendung vom Samstag, 10.3.2007 | 8.30 Uhr | SWR2
Experimentelle Biologie in der Schule
Von Stefanie Seltmann
In manchen Schulen gleicht der Biologie-Saal einem alten Museum: Ein paar ausgestopfte Tiere und vergilbte Pflanzenposter dienen als einziges Anschauungsmaterial und verderben Schülern und Lehrern allzu oft die Lust an der Wissenschaft der lebendigen Natur. Mit der modernen Biologie, die an Universitäten stattfindet, haben die Modelle und Karten schon lange nichts mehr zu tun. Doch die Ausstattung für genetische Experimente ist teuer, und das Wissen der Lehrer auf molekularbiologischem Gebiet oft mangelhaft. Doch hier und da herrscht Aufbruchstimmung: Es entstehen Stützpunktschulen, an denen speziell ausgebildete Lehrer in gut ausgestatteten Labors molekularbiologischen Unterricht geben. Universitäten öffnen ihre Türen für Schüler und Lehrer; und Wissenschaftler verlassen ihren Elfenbeinturm und kommen in die Schulen, um die Studenten von morgen für ihr Fach zu begeistern.
Letzte Änderung am: 03.03.2007, 03.27 Uhr
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