Alltags-Geräte sollen nutzerfreundlich werden
Sendung vom Mittwoch, 25.6.2008 | 8.30 Uhr | SWR2
Von Peggy Fuhrmann
Viele Handys sind heute komplette Taschencomputer, mit denen man obendrein fotografieren kann. Aber für das "einfache" Telefonieren benötigt man Expertenhilfe. Bürosoftware befriedigt längst auch die ausgefallensten Nutzerwünsche, nervt aber häufig mit unverständlichen Fehlermeldungen. Und um den DVD-Rekorder zu bedienen, muss man erst eine hundertseitige Gebrauchsanweisung studieren. Viele Produkte werden mit immer mehr Funktionen ausgestattet, die kaum jemand braucht. Das erschwert die Handhabung. Und in der Arbeitswelt verursachen z. B. Software-Probleme und Computerabstürze immense Kosten: Allein in Deutschland gehen auf diese Weise jährlich etwa eine Milliarde Arbeitsstunden verloren. Nun untersuchen Psychologen, Informatiker und Ingenieure die Gebrauchstauglichkeit neuer Geräte. Und Universitäten bilden "Bedienungsberater" aus. Sie sollen den Firmen bei der Entwicklung neuer nutzerfreundlicher Produkte helfen.
Letzte Änderung am: 18.05.2008, 02.29 Uhr