Über die Macht der Rede (1)
Sendung vom Sonntag, 14.3.2010 | 8.30 Uhr | SWR2
Von Wilfried Stroh
Ob Barack Obama, Willi Brandt oder Joschka Fischer - brillante Redner gewinnen schnell die Herzen der Zuhörer. Und was macht ihren Erfolg aus? Natürlich das Charisma, aber auch die Tatsache, dass es im Abendland eine lange Tradition der griechischen und römischen Antike gibt, die zeigt, dass eine Rede mit Leidenschaft und Rhetorik verbunden sein muss. Sonst entfaltet sie keine Wirkung. Wilfried Stroh war bis 2005 ordentlicher Professor für Klassische Philologie in München. In der zweiteiligen Aula beschreibt er vergangene und gegenwärtige Merkmale einer gelungenen Rede. (Teil 2: Sonntag, 21.03., 8.30 Uhr)
Zum Autor:

Prof. Dr. Wilfried Stroh
Prof. Dr. Wilfried Stroh, geb. 1939, war von 1976 bis 2005 ordentlicher Professor für Klassische Philologie in München. Seine Schwerpunkte im Bereich der antiken Literatur sind Erotik und Rhetorik. Stroh engagiert sich besonders für das lebendige Latein als gesprochene und gesungene Sprache sowie eine dementsprechende Reform des Lateinunterrichts an Schulen.
Buchtipp:
- Die Macht der Rede. Eine kleine Geschichte der Rhetorik im alten Griechenland und Rom. Verlag Ullstein-TB. 2009.
- Latein ist tot, es lebe Latein. List-Verlag. 2008.
- Cicero: Redner, Staatsmann, Philosoph. Beck-Verlag. 2008.
Letzte Änderung am: 14.03.2010, 08.30 Uhr