Marx und die Wirtschaftskrise
Sendung vom Sonntag, 7.6.2009 | 8.30 Uhr | SWR2
Von Hans-Martin Schönherr-Mann
Die Turbulenzen im Finanzsystem der Weltwirtschaft haben eine globale Krise ausgelöst, die nicht nur Großbanken und Konzerne erschüttert, sondern sogar Staaten an den Rand des Abgrunds führt. Steht damit ein Ende des Kapitalismus bevor, wie es Marx prophezeite? Immerhin verwundert es nicht, wenn linke Parteien sich über einen Zulauf freuen und in den Feuilletons über eine Renaissance von Marx debattiert wird. Hans-Martin Schönherr-Mann, Professor für Politikwissenschaft am Geschwister-Scholl-Institut der Universität München, fragt, ob das Denken von Marx Antworten auf die Krise geben kann.
Hans-Martin Schönherr-Mann, geboren 1952, 1982 Promotion in Philosophie, Politikwissenschaft, Neuere Geschichte, 1995 Habilitationsschrift zur Politischen Ethik am Ende des 20. Jahrhunderts, seit 2003 Professor für Politische Philosophie und Politische Theorie am Geschwister-Scholl-Institut für Politische Wissenschaft an der Universität München.
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Letzte Änderung am: 07.06.2009, 08.30 Uhr