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SWR2 Wissen: Aula Reform oder Deform?

Anmerkungen zu den Veränderungen der Hochschulen

Sendung vom Sonntag, 15.6.2008 | 8.30 Uhr | SWR2

Von Heike Schmoll

Wissen kennt keine Landesgrenzen, auch die deutschen Hochschulen müssen sich dem internationalen Vergleich stellen. Gemeinsam mit seinen europäischen Nachbarn hat sich Deutschland daher 1999 in Bologna das Ziel gesetzt, einen gemeinsamen Hochschulraum zu schaffen. Der Bologna-Prozess ist der wohl tiefgreifendste Reformprozess der Hochschulen der letzten Jahrzehnte. Kernelement dieses Prozesses ist die Einführung der Master- und Bachelor-Abschlüsse und die damit verbundene teilweise Neuordnung des Studiums. Kritiker sprechen von einer Verschulung des Studiums, von einem Turbostudium, das kein Niveau mehr vermittelt. Heike Schmoll, Journalistin mit Schwerpunkt Bildung, zeigt, warum aus ihrer Sicht die Hochschulreform nicht gelungen ist.

Dr. Heike Schmoll

Dr. Heike Schmoll

Geboren 1962 in Villingen, 1980 Hebraicum, 1981 Abitur am neusprachlichen Bunsen-Gymnasium in Heidelberg. Danach Studium der Germanistik und Evangelischen Theologie in Heidelberg. Fortsetzung des Studiums als Stipendiat des Tübinger Stifts in Tübingen und München. 1988 Staatsexamen in Tübingen. Am 1. Januar 1989 Eintritt in die Nachrichtenredaktion der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. 2002 Verleihung der theologischen Ehrendoktorwürde in Tübingen, 2005 Verleihung des Deutschen Sprachpreises der Henning-Kaufmann-Stiftung. Zuständig für Schul- und Hochschulpolitik sowie Fragen der wissenschaftlichen Theologie. Verantwortlich für die Seite „Bildungswelten“, seit März 2008 Korrespondentin in Berlin.

Letzte Änderung am: 15.06.2008, 08.30 Uhr