Sendung vom Montag, 30.4.2007 | 8.30 Uhr | SWR2
Von Eva Schindele
In Deutschland leben schätzungsweise 150.000 Kinder, die von einem anonymen Samenspender abstammen. Die meisten wissen nicht, unter welchen Umständen sie gezeugt wurden. Wenn sie dann zufällig irgendwann erfahren, dass bei ihrer Entstehung ein unbekannter Dritter mitgemischt hat, bricht bei vielen eine Welt zusammen.
Adoptionsforscher, Familientherapeuten und auch zunehmend Eltern fordern mehr Offenheit. Vorbild ist Großbritannien, wo inzwischen Kinder ab 18 Jahren ein Recht darauf haben, ihre Spendereltern kennen zu lernen. In Deutschland dagegen spielt sich die Samenspende noch immer in einer rechtlichen Grauzone ab.
Letzte Änderung am: 30.03.2007, 13.59 Uhr