Sendung vom Freitag, 10.2. | 8.30 Uhr | SWR2
Von Jochen Marmit
Maribor ist die zweitgrößte Stadt Sloweniens. Rund 120.000 Menschen leben hier, im ländlich geprägten Nordosten des kleinen EU-Staates. 2012 will Maribor als Europäische Kulturhauptstadt brillieren, mit anspruchsvollem Programm. Doch in diesem ehemaligen Textil- und Stahlzentrum Ex-Jugoslawiens liegen die Gelder für Stadtentwicklung und Infrastrukturprojekte auf Eis. Die Finanzkrise hat auch in Slowenien ihre Spuren hinterlassen, politische Spannungen in Stadt und Land kommen hinzu. Ein Erbe der wechselvollen Stadtgeschichte ist die Trennung durch den breiten Fluss Drava – in den pittoresk mittelalterlichen Norden und den Südteil, geprägt von verfallenden Industriebrachen und grauen Plattenbauten. Wird Maribor die eigene, innere Spaltung überwinden können?
Letzte Änderung am: 01.01.2012, 03.57 Uhr