Neue Dichtkunst mit dem Computer
Sendung vom Donnerstag, 9.6.2011 | 8.30 Uhr | SWR2
Von Cara Wuchold
Wörter aus Suchmaschinen werden zu Musik. Animierte Buchstaben stoßen klangvoll zusammen und erschaffen einen Video-Clip. Die Kunst der "Digitalen Poesie" nutzt heute alle Möglichkeiten der digitalen Medien. Seit der "Hypertext-Literatur" der 1990er-Jahre hat sich die Netzpoesie beständig weiter entwickelt. Sie verbindet Sprache mit Bildern und Tönen, arbeitet mit Algorithmen und interaktiven Elementen. Die Künstler der "Digitalen Poesie" berufen sich häufig auf Vorreiter eines experimentellen Umgangs mit Sprache, etwa auf die Dadaisten. Und in manchen Werken der Netzpoeten werden auch die Schattenseiten der digitalen Welt spürbar: die Macht der Computer über Alltag und Sprache und der Verlust unserer Privatsphäre durch das Internet.
Letzte Änderung am: 06.05.2011, 11.13 Uhr