Was bleibt von der "Postmoderne"?
Sendung vom Sonntag, 2.5.2010 | 8.30 Uhr | SWR2
Von Hans-Joachim Lenger
Vor kurzem noch war das Schlagwort der "Postmoderne" in aller Munde: Architektur, Kunst, Literatur und Philosophie schienen in eine neue Epoche eingetreten zu sein, modische Begriffe eines "anything goes" machten die Runde. Das Spielerische und Verspielte hatte Konjunktur, eine aller Realität enthobene Leichtigkeit sollte den Zeitgeist färben. Heute aber, in Zeiten der Krise, ist es, als schlüge die Gesellschaft auf harte Realitäten auf. Ist vom jüngsten Zeitgeist mehr geblieben als die Erinnerung an einen "Tanz auf dem Vulkan"? Oder nahm dieser Zeitgeist vorweg, was heute die Szene beherrscht: der ungedeckte Wechsel, die Luftbuchung, die Verschuldung ohne Sicherheiten? Was also bleibt von der "Postmoderne"? Professor Hans-Joachim Lenger, Philosoph und Medientheoretiker, gibt Antworten.
Prof. Dr. Hans-Joachim Lenger lehrt Philosophie an der Hochschule für Bildende Künste in Hamburg.
Bücher:
- Mnema. Derrida zum Anfassen. Zus. mit Georg Chr. Tholen. Oktober 2007. Transcript.
- Zeichnen. (zus. mit Katrin Sahner und Ludwig Seyfarth. März 2009. Textem.
Letzte Änderung am: 02.05.2010, 08.30 Uhr
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