Wie sich Frauen in Westafrika durchsetzen
Sendung vom Donnerstag, 25.3.2010 | 8.30 Uhr | SWR2
Von Rolf Pflücke
Bis heute werden in Westafrika kleine Mädchen für ein Handgeld in die Stadt verkauft. Dort müssen sie bis zu 16 Stunden ohne Lohn im Haushalt arbeiten. Viele junge Frauen vom Land sind mangels Schulbildung zum Straßenhandel gezwungen oder zur Prostitution. In den Familien tragen Frauen die Hauptlast der Versorgung. Doch neue Gesetze, gezielte Förderung und Aufklärung sollen dafür sorgen, dass den Frauen ein unabhängigeres Leben gelingen kann. Im westafrikanischen Burkina Faso etwa steuern bereits mancherorts Bürgermeisterinnen die Geschicke eines Dorfes. Eine Journalistin deckt gesellschaftliche Missstände auf, eine Modemacherin betreibt erfolgreich internationale Geschäfte. Die Ministerin für Menschenrechte in Burkina Faso hat es aus eigener Kraft ganz nach oben geschafft. Sie und andere westafrikanische "Superfrauen" setzen sich energisch für die Rechte und Bedürfnisse ihrer Geschlechtsgenossinnen ein.
Letzte Änderung am: 14.02.2010, 03.55 Uhr
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