Über die Wirkung von Musik
Sendung vom Sonntag, 14.12.2008 | 8.30 Uhr | SWR2
Von Eckart Altenmüller
Durch Musik kann das Gehirn verändert werden, das zeigen aktuelle neurowissenschaftliche Studien. Intensives Musizieren hat große Auswirkungen auf die Grobstruktur des Gehirns und die Größe des Kleinhirns. Das Musizieren gilt deshalb heute als Paradebeispiel für die viel beschworene Plastizität des Gehirns. Hinzu kommt, dass Menschen, die ein Instrument spielen, über eine große soziale und emotionale Kompetenz verfügen. Macht Musik also den Menschen klüger und auch besser? Professor Eckart Altenmüller, Direktor des Instituts für Musikphysiologie an der Universität Hannover, gibt Antworten.
Prof. Eckart Altenmüller studierte Medizin und Musik in Paris, Freiburg und Tübingen, danach promovierte er im Bereich Neurophysiologie. 1985 Abschluss des Musikstudiums und Konzerttätigkeit. 1992 habilitierte sich Altenmüller für das Fach Neurologie. Altenmüller ist heute Direktor des Instituts für Musikphysiologie und Musikermedizin an der Hochschule für Musik und Theater in Hannover. Forschungsinteressen: Musikwahrnehmung nach Schlaganfällen, Sensomotorik des Klavierspielens, Prävention von Musiker-Erkrankungen.
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Letzte Änderung am: 02.11.2008, 07.16 Uhr
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