Elektronische Hilfe bei psychischen Problemen
Von Jochen Paulus
Ängste, Depressionen und Essstörungen haben viele Menschen, doch Therapieplätze sind rar. Und nach einem Klinikaufenthalt stehen die Patienten oft wieder allein da. Hier sollen die neuen Medien helfen: Entlassene Patienten chatten im Internet mit Therapeuten und unterstützen sich gegenseitig, Paare in der Krise lassen sich online beraten, bulimische Frauen melden ihr Befinden per SMS an einen Computer und bekommen eine Rückmeldung aufs Handy. Aber Ärzte und Patienten fragen sich, inwieweit psychische Probleme ohne persönlichen Kontakt aus der Ferne behandelt werden können. Und die Universität Amsterdam testet, ob der Computer den Therapeuten sogar ganz ersetzen kann. Dort bieten Forscher die vollautomatische "Behandlung" bereits an.
Letzte Änderung am: 21.09.2008, 08.12 Uhr