SWR2 WissenTrickfilme
Computeranimation im Kino
Von Maximilian Schönherr
Was im Deutschen „Trickfilm“ heißt, nennen die Japaner „Anime“; amerikanische Kinoerfolge wie „König der Löwen“ oder „Findet Nemo“ laufen unter dem Begriff „Animation“, übersetzt: beseelen und in Bewegung setzen. Trickfilme arbeiten nicht mit Schauspielern, sondern mit Figuren, die geknetet, gezeichnet oder in einem Computer bewegt wurden. An den Kinokassen haben Knet-Trickfilme und Computeranimationen die Realfilme auf die hinteren Plätze verdrängt. Filmemacher nutzen die Animation zusehends auch für Dokumentationen und Literaturverfilmungen. Auf dem Stuttgarter Trickfilm-Festival 2008 wurde eine gezeichnete Umsetzung von Kafkas Erzählung „Ein Landarzt“ preisgekrönt. In Cannes bewegte der israelische Dokumentarfilm „Waltz with Bashir“ die Gemüter, der eine reale Geschichte aus dem Libanonkrieg erzählt, aber mit gezeichneten Darstellern. Was macht den Trickfilm heute so attraktiv? Wo stößt er neue Türen auf – und wo liegen seine technischen und ästhetischen Grenzen?
- Alle Sendetermine:
- 02.10.2008, 08.30 Uhr, SWR2 Wissen, SWR2
Letzte Änderung am: 09.09.2008, 06.22 Uhr
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